Düsseldorf: Joggerin im Wald vergewaltigt: Prozess
zuletzt aktualisiert: 21.09.2009 - 08:14Düsseldorf (RPO). Drei Monate nach der Vergewaltigung einer Joggerin im Hildener Stadtwald verhandelt das Landgericht ab Mittwoch gegen einen 22-Jährigen. An einem Vormittag soll er die Frau mit dem Rad überholt, sie in den Wald gezerrt und zum Sex gezwungen haben.
In höchster Not hatte das Opfer große Geistesgegenwart bewiesen. Rücklings von dem Radfahrer attackiert und verschleppt, war es der Frau gelungen, den Täter in ein Gespräch zu verwickeln. Darin konnte sie ihn überzeugen, dass sie sich nicht entkleiden wolle. Der 22-Jährige hat akzeptiert, hat sich aber selbst entkleidet und die Frau dann zum Sex gezwungen. Sechs Wochen vorher soll er bei einer ähnlichen Tat gescheitert sein.
Im Mai stand der Angeklagte morgens vor einen Wohnhaus in Hilden, als eine Frau in ihre Wohnung wollte. Sie nahm an, der Fremde wohne dort und ließ ihn ins Treppenhaus. Als sie ihre Wohnungstür aufschloss, ist der Täter ihr gefolgt und hat sie in ihr Wohnzimmer gezerrt.
Die Frau konnte aus ihrer Wohnung entwischen und mit "Sturmklingeln" ihre Schwester in der Nachbarwohnung alarmieren. Doch der Täter zerrte sein Opfer zurück in die Wohnung. Durch den Alarm der Frau war ihre Schwester wach geworden. Der Täter flüchtete.
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