Erkrath: Jubiläumsorden für den Ehrensenator Heiland
zuletzt aktualisiert: 09.01.2007Düsseldorf (RPO). Dieter Heiland, der Ehrensenator der „Letzten Hänger“, ist nach Bürgermeister Arno Werner und Hoppeditzfrau Marita Nicolic jetzt der dritte Träger des Ordens, den die Erkrather Karnevalsgesellschaft von 1963 in ihrer Jubiläumssession verteilt.
Von den vier mal elf Jahren, in denen die fröhliche Narrenschar das Winterbrauchtum lebendig hält, ist der Liberale und ehemalige stellvertretende Bürgermeister schon 25 Jahre mit von der Partie.
Sicherlich, ein jeckes Jubiläum ist das nicht. Wohl aber war’s ein Herzensanliegen für Präsident Richard Voges, dem Ehrensenator für seine ideelle und finanzielle Unterstützung zu danken. Zum Ordensfest waren alle Mitglieder, Förderer und Ehrenmitglieder der KG in den Bergischen Hof geladen. Der Sessionsorden ist diesmal ganz in Gold gehalten. Er zeigt das Emblem der „Letzten Hänger“ mit dem alten und dem neuen Erkrather Stadtwappen.
Als Heinz Bose, der damals singende Kellermeister, Ende der 80er Jahre den aus Gifhorn in Niedersachsen stammenden Richard Voges zum geselligen Beisammensein mitschleppte und dieser der Albert-Schweitzer-Schule 1989 beim ersten Karnevalszug der Neuzeit durch Erkrath half, ahnte niemand, dass hier eine langlebige Liebe zum Schunkeln, Bützen und Frohsinntreiben an der ersten Front heranreifte und sich Ehefrau Angelika Voges in der Geschäftsführung als Organisationstalent entpuppte. Völlig jeck: „Das Kurhaus“ ist als Gebäude der zweite Ehrensenator der KG. Die „Ernennung“ stammt aus der Zeit, als sich ein Verein mit Ercroder Jonges im Hintergrund für den Ausbau als Vereinstreffpunkt stark machte.
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