OSD für Karneval gewappnet: Betrunkene Jugendliche im Visier
zuletzt aktualisiert: 14.02.2007 - 11:08An den 'tollen Tagen' sind täglich bis zu 70 Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) in der Innenstadt im Einsatz. "Nicht nur um Wildpinkler, sondern speziell um Kinder und Jugendliche, die Alkohol trinken, kümmern sich die OSDler", teilt Ordnungsdezernent Werner Leonhardt mit.
Bereits im November letzten Jahres hatte, wie auch in den Jahren zuvor, die Aufklärungskampagne des OSD begonnen. In der Innenstadt, aber auch in den Außenbezirken, in Gaststätten und Einzelhandelsgeschäften wurden seither Faltblätter verteilt, die auf die Jugendschutzbestimmungen hinweisen.
Hilft die Vorbeugung nicht, müssen die OSDler zu repressiven Mitteln greifen. Wer als Kind (bis 13 Jahre) oder Jugendlicher (14 bis 17 Jahre) verbotenerweise mit Alkohol angetroffen wird, muss diesen noch an Ort und Stelle vernichten. Da sich inzwischen viele Jugendliche hochprozentiges in Limo- oder Colaflaschen mischen, haben die OSD-Mitarbeiter ab sofort Alkohol-Teststreifen im Gepäck.
Gewerbetreibende, die unter Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz Alkohol und Zigaretten an Minderjährige verkaufen, müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. "Die Erfahrungen der letzen Jahre haben aber gezeigt, dass die Aufklärungsarbeit des OSD in Düsseldorf gefruchtet hat. Kaum ein mit Alkohol angetroffener Jugendlicher hat diesen in Düsseldorf gekauft", betont der Ordnungsdezernent. Betrunkene Jugendliche, die aufgegriffen werden, werden zur Jugendschutzstelle gebracht, die der OSD am Burgplatz einrichtet.
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