Karneval: Das ist Venetia Ute
zuletzt aktualisiert: 09.11.2008 - 13:51Düsseldorf (RPO). Ute Heierz-Krings ist mit ihren 44 Jahren die älteste Venetia, die es je in Düsseldorf gab. Das hat einen Grund: Lothar Hörning, selbst 47, wollte keine 20-Jährige an seiner Seite. „Das muss schon auch vom Alter her passen“, meinen beide.
Die Düsseldorferin ist schon früh vom Karnevals-Virus infiziert worden. Als sie sechs Jahre alt war, hat sie in ihrem Zimmer mit Wäscheklammern statt mit Kamelle geworfen und so ihren eigenen Rosenmontagszug gespielt. Mehr war aber nicht drin: Ihr Wunsch, Tanzmariechen zu werden, wurde von den Eltern abgelehnt. Jetzt sind beide Töchter übrigens Tanzmariechen.
Sie machte zunächst eine Lehre zur Reiseverkehrskauffrau, bevor sie in die Modebranche ging. Mit 19 fing sie bei Jil Sander an, war danach bei unterschiedlichen Mode-Firmen im Vetrieb oder für PR zuständig. 1991 heiratete sie ihren Mann Herbert („Herri“), 1992 kam Tochter Sophia zur Welt, 1996 Johanna. Die Familie ist aktiv in der Niederkasseler Tonnengarde, Utes Schwester Anke ist Tonnenbäuerin.
Seit sechs Jahren arbeitet Ute Heierz-Krings im Sekretariat der Pfarrgemeinden von St. Anna und St. Antonius. Den Gedanken „Ich wär’ so gerne Venetia“ hat sie nie gehabt. Umso überraschter war sie, als Engelbert Oxenfort (Präsident des Comitee Düsseldorfer Carnevals, CC) sie im Frühjahr gefragt hat. Das geheime und private Casting nur für ihn hatte sie dann schnell bestanden. ak
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





