Fernsehsitzung: Karneval: Achtung, Kamera läuft!
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 05.01.2010 - 07:37Düsseldorf (RPO). Bei der Fernsehsitzung am Freitag zeichnet der WDR ein sattes Vier-Stunden-Programm mit dem Besten aus dem rheinischen Karneval auf. Stefan Kleinehr muss nach der gelungenen Premiere als Moderator beweisen, dass er keine Eintagsfliege ist. Er verspricht tolle neue Künstler auf der Bühne.
Es war ein ewiges Hin und Her: Einmal war sie gut, dann wieder mochten manche nicht mehr hinsehen. Der Düsseldorfer Karneval kam bei der Aufzeichnung für die ARD-Fernsehsitzung nicht immer gut an. Was 2008 mit einem lauen Moderator (Jobsi Driessen) und vielen müden bis miesen Witzen einen Tiefpunkt erreicht hatte, mauserte sich im vergangenen Jahr zu einem Höhepunkt. Der neue, souveräne Moderator Stefan Kleinehr präsentierte ein flottes Programm. Am Freitag muss er, der auch das Programm zusammenstellt, beweisen, dass er keine Eintagsfliege ist. Angekündigt hat er neben bekannten Künstlern wie die Band ohne Bart, Putzfrau Agnes Kasulke und "Fimännchen" Jürgen Hilger-Höltgen auch mehrere neue Gesichter.
Der Düsseldorfer Karneval kommt zwei Mal ganz groß ins Fernsehen.
Die Fernsehsitzung läuft in der ARD am Mittwoch, 10.Februar, ab 20.15 Uhr. Die Einschaltquote lag im vergangenen Jahr bei 14,17 Prozent. CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck: „Wir wollen in diesem Jahr unseren alten Rekord einstellen.” In der Sendung „Alles unter einer Kappe“ im WDR am Dienstag, 16.Februar, 20.15 Uhr, gibt es Ausschnitte aus Düsseldorf.
Um 18.55 Uhr geht es los
808 Plätze hat das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) verkauft. "Wir haben keine Kontingente an Firmen, sondern lediglich an Einzelpersonen oder kleine Gruppen verkauft", sagt CC-Sprecher Hans-Peter Suchand. Um 18 Uhr ist Einlass, Programmbeginn ist 18.55 Uhr. Vier Stunden werden die Künstler mit Musik, Gesang und Büttenrede auf der Bühne stehen, ein Höhepunkt ist der große Einmarsch von Prinz Dirk und seiner Venetia Janine.
Die gute Sitzung 2009 hatte den WDR dazu bewogen, den TV-Vertrag für die Fernsehsitzung in der ARD um fünf Jahre bis 2015 zu verlängern. Pro TV-Sitzung bekommt das CC dafür eine sechsstellige Summe. Das CC und der WDR verzichten diesmal wieder auf zwei TV-Sitzungen wie in 2009, als man genug "Material" sammeln wollte. Die Kosten sind sonst zu hoch und es würde sich nicht lohnen. Geblieben ist nur eine Aufforderung, eigentlich ist es eine Art Zwang für alle 808 Besucher: Es gilt – der tollen Optik und Atmosphäre wegen – wieder strenger Kostümzwang.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







