Prinzenempfang in der Rheinischen Post: Prinz: Ich bin süchtig nach der RP
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 17.02.2009 - 20:26Düsseldorf (RPO). Do bes de platt: Die Düsseldorfer RP-Redaktion beherbergte am Dienstag die Tollitäten der Landeshauptstadt und aus den Stadtteilen. Beim Prinzenempfang an der Blumenstraße hallte lautstarkes Helau, „I-A” aus Unterbach und Niederkasseler „Trän drop” durch die Räume.
Gibt es das überhaupt einmal in der Session? Dass der Düsseldorfer Prinz mit seiner Venetia gemeinsam mit den Prinzenpaaren aus Unterbach und Angermund sowie dem Tonnenbauernpaar aus Niederkassel zusammen schunkelt? Ja, einmal: beim Prinzenempfang der Rheinischen Post. Allein das ist den Weg wert, den über 100 Gäste in die Redaktionsräume an der Blumenstraße fanden. Die RP-Redakteure trugen Perücken in den Farben des Vereins von Prinz Lothar, der KG Regenbogen.
Das Haus war rappelvoll, beim leckeren Alt und ein paar Häppchen drängelten sich kostümierte Jecken im vierten Stock, mittendrin die hohen Herren des CC höchstpersönlich: Präsident Engelbert Oxenfort (der diesmal das Mikro ganz aus den Augen verlor und keine Rede hielt) und der immer spaßig rappelige Hermann Schmitz, der am Montag wieder für den Zoch verantwortlich ist.
Und wenn man so nett und fröhlich beisammensteht, bringt ein echter Orden von den Hoheiten erst richtig Stimmung unters Volk. Unterbachs Prinz Rolf mit seiner Petra und das Kinderprinzenpaar Vincenz und Vanessa hatten sich RP-Herausgeber Gottfried Arnold ebenso ausgeguckt wie RP-Chefredakteur Sven Gösmann und Redaktionsleiter Hans Onkelbach.
Angermunds Prinz David ist Franzose, was der weiche Akzent verriet, und mit seiner Gemahlin Eleonore mochte er bei der Ordensverleihung nicht zurückstehen. Das Mini-Regentenpaar Nico und Lara beeindruckte in blau-violett-goldenen Roben. Niederkassels Tonnenbäuerin Conny Schmalbach kam alleine, ihr Mann Heinz war leider verhindert. Machte nichts, sie grüßte mit dem traditionellen „Trän drop” von der anderen Rheinseite. Außerdem waren ja Fabian und Michelle, das Kindertonnenbauernpaar, dabei.
Der jüngste RP-Fan ist Sebastian Hermkes aus Angemund. Sagt zumindest sein Vater Frajo vom Elferrat KG 11 Pille. Sein vierjähriger Steppke ist nämlich ein ganz Treuer des RP-Empfangs. Vier Jahre alt und zum vierten Mal dabei. Der Junge kann wiederkommen.
Für Düsseldorfs Prinz Lothar war die Einkehr an der Blumenstraße Ehrensache. „Ich bin süchtig nach der RP”, verriet der 48-Jährige. Mit seiner Venetia Ute (wieder ganz in Gold) empfand er den Empfang wie einen Auftakt zu den ab Donnerstag folgenden fünf ganz besonders tollen Tagen. Rummms! Als der Prinz seine Rede beendete, schossen Adjutanten einen Konfetti-Regen in die Räume.
Strahlende Gesichter über den gelungenen Abschuss bei Ex-Prinz Thomas Merz, seiner Mutter Marlies Taubenkropp, Irene Arnold (Ehefrau von RP-Herausgeber Gottfried Arnold) und Caroline Merz. Ihr Sohn Romeo, Kinderprinz der Prinzengarde Rot-Weiss, musste alleine kommen. Seine Venetia Sophie hatte an diesem Morgen absolut nicht schulfrei bekommen. Gefeiert wurde trotzdem kräftig. Die Lehrlinge des Ausbildungsrestaurants L‘ Abbaye der Jugendberufshilfe Düsseldorf servierten Köstlichkeiten wie Bier, Wein, Schnittchen und natürlich viel Saft für die Kinder.
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