Vera, Dennis, Steffi und Melle sind nur vier von insgesamt 15 Freunden im Bob-der-Baumeister-Kostüm. Den Hut haben sie alle auf, das restliche Outfit stellt ein Sammelsurium aus dem eigenen Kleiderschrank und Leihgaben von Freunden dar.
Michael und Andrea sind Reiter von der Prinzengarde und gerade auf dem Weg zu den anderen Venezianern. Doch in diesem Jahr müssen auch die Reiter laufen, denn die Pferde wurden nicht genehmigt. Macht nichts!
Familie Nolte hat in diesem Jahr keine neuen Kostüme gekauft. In ihrem gesammelten Fundus findet sich immer eine neue Kombination. Max geht als Inka, Andrea stellt sich als "Frau von und zu durch" vor und Norbert geht als Fortuna Wickinger.
Kreativ ist das Paar Günnewig in jedem Fall. Nur über das, was sie darstellen wollen, sind sie sich noch uneinig. Monika sagt, sie und ihr Mann gehen als Cowboys. Eckard hingegen witzelt: "Wir sind Captain Hook und seine Schlampe".
Renate ist auf ihrem Weg zum Zoch, die Zigeunertruppe Dünkelar wartet schon. Ihr Kostüm ist sicher eines der aufwendigeren. Tausende Pailetten einzeln aufgenäht und reich beschmückt mit vielen Ketten ist nur die schwarze Perrücke dazugekauft.
Francesco und Francesco sind Cousins und warten hier mit zwei weiteren Bunnys auf den Rest. An die 30 Jungs von der rosa Sorte springen in der Altstadt umher und sorgen für Stimmung in ihren umfunktionierten Maleranzügen.
Thomas ist heute im Las-Vegas-Stil der 70er Jahre unterwegs, während sein Kumpel Marco der Hahn im Korb sein mag. Zusammen stehen sie mit ihrem Karren seit 13 Jahren am Wegesrand der Heinrich-Heine-Allee und sorgen auch schon Stunden vor Beginn für Stimmung.
Andre trägt sein Kostüm aus einem besonders gemeinnützigen Grund. Der blaue Clown möchte den Frühling herbeizaubern. Dafür hat er lediglich in blaue Hosen investiert. Der Rest ist zusammengewürfelt und selbstgebastelt.
Dies sind sieben von insgesamt 13 "Kackbratzen". Die Idee zum Kostüm entstand mitten im Kick-Discounter. Außer den Perücken haben sie dort fast alles gekauft, aufgepeppt mit dem ein oder anderen Teil aus Omas Kleiderschrank. Mit Stand und Musik sind sie jetzt schon zum dritten Mal dabei.
Unter der Stichwortsuche "schwarzes Schaf" fanden Ulla und Holger ihre Kostüme im Internet. Sie kommen eigentlich aus dem hohen Norden und feiern in diesem Jahr ihren ersten Düsseldorfer Karneval.
Andreas betrachtet sich bescheiden als halben Zwerg, während die Mädels sich sicherer in ihrer Kostümdeutung sind. Lisa geht als Herz und Mandy ist eindeutig ein Riesenbaby.
Michaela, Lothar und Christoph sind in diesem Jahr zum ersten Mal als Hühner unterwegs. Die außergewöhnlich, hochwertig verarbeiteten Kostüme haben sie kostengünstig bei Ebay ersteigert.
Regine, Lothar und Niclas sind heute als Piraten unterwegs.
Ihre Kostüme sind wirkungsvoll und ganz umsonst. Weil die für den Operationssaal gedachte Schutzkleidung unsteril geworden ist, sind Stefan, Tanja, Bettina und Peter als Ärzte und ihre OP-Schwestern unterwegs.
Das Kostüm von Jan war mal eine Luftmatratze und sollte eigentlich schon längst auf dem Müll gelandet sein. Doch dann war es doch noch zu gebrauchen...
Familie Schefer ist besonders kreativ und fleißig in der Vorbereitung auf diesen Karneval gewesen. Die Schnecken-Kostüme von Ralf, Uschi und Melanie sind bis auf die Strumpfhose - in der sich übrigens Luftballons befinden - komplett selbst genäht.
Matties ist als Exhibitionist verkleidet und zusammen mit Martin, heute als Assi unterwegs, zu Besuch bei Gerrit in Düsseldorf. Er ist als Wrestler verkleidet und studiert mit seinen Bremer Kumpels in Holland.
Obwohl Daniel, Florian und Roy eigentlich gar nicht verkleidet sind, fallen sie beim Rosenmontagsumzug auf wie bunte Hunde. Sie spielen nämlich wirklich dreimal die Woche Football.
Mama Margitta ist als Kuh heute als Beutetier von den Tigern Papa Jörg und Sohn Till kostümiert. Die Familie ist in diesem Jahr zum ersten und wohl auch zum letzten Mal an Karneval in Düsseldorf. Schon Aschermittwoch ziehen sie zurück in ihre Heimat Köln.
Jan und Sam haben sich richtig was einfallen lassen. Die Nac Mac Feegles sind Fantasiefiguren des englischen Schriftstellers Terry Pratchett - ein eher außergewöhnliches Kostüm.
Christoph ist einer von vielen Superhelden an Karneval. Christoph ist Flash. Flash Gordon - eine Science-Fiction-Comic-Figur der 1930er Jahre aus Amerika.
Dass Tessa ein Teufelchen ist, sieht man auf den ersten Blick. Doch was soll bloß die gruselige Verkleidung ihres Freundes Jan darstellen? Mit den Worten: "Stell dir vor mein Kopf brennt" erklärt er, dass er als Ghostwriter unterwegs ist.
Der junge Mann in der Löwensenf-Tube heißt Michael, hat das Kostüm von einem Kumpel geliehen und fühlt sich sichtlich wohl damit, als extra-scharf ausgezeichnet zu sein.
Peter und Sigrid sind Piraten aus dem Barock. Ihre besonders hochwertigen Kostüme stammen aus dem Fundus des Schauspielhauses und waren kostengünstig zu erstehen.
Ingo und Katrin sind zum Düsseldorfer Karneval extra aus Münster angereist. Ihre Kostüme sind nicht etwa von der letzten Fußball-WM übrig geblieben, sondern wurden gerade erst im Ein-Euro-Shop supergünstig gekauft. Und wiederverwendbar sind die auch, denn die nächste WM steht vor der Tür.
Schon seit ein paar Jahren treten Manfred, Roswitha, Gitte und Josef als Clowns zum Karneval an.
Christoph und Lukas gehen nicht nur als Öl-Scheichs, sie fühlen sich auch so. Ihre Verkleidung suchten sie aus, um die Fertigstellung der drei künstlich angelegten Palmeninseln in Dubai zu würdigen.