Sorgen bei den Bürgern: Kaum Antworten zum Kö-Bogen
VON DENISA RICHTERS - zuletzt aktualisiert: 27.04.2007 - 08:11Düsseldorf (RPO). Die Pläne für den Kö-Bogen rund um den Jan-Wellem-Platz beschäftigen die Düsseldorfer - und bereiten manchen Sorgen. Helga Gabor hat ihre Bedenken schriftlich formuliert und beim Beschwerdeausschuss eingereicht: Es stünden doch bereits so viele Bürogebäude leer, warum man mehr bauen müsse, wollte die Bürgerin gestern von der Verwaltung wissen.
„Dieser Bereich ist die Visitenkarte der Stadt und gehört allen Düsseldorfern, das kann doch nicht einfach verkauft und bebaut werden“, sagte Gabor vor dem Ausschuss. Sie fürchtet, dass bereits Tatsachen geschaffen worden seien und nur noch bei der Fassade Spielraum bestehe. „Kann nicht die Masse der Bürger darüber abstimmen, ob überhaupt gebaut wird?“, fragte sie. Eine Antwort indes bekam sie nicht: Aus der zuständigen Behörde erschien niemand vor dem Gremium, um die Bedenken der Bürgerin zu zerstreuen.
Ein paar Antworten gab die Politik. Während die Ausschussvorsitzende Monika Lehmhaus (FDP) vehement betonte, es gebe noch keinen Plan für Höhe und Tiefe der Gebäude, kritisierte Kurt Hahn (SPD) die Abwesenheit der Verwaltung. „Dies ist bezeichnend.“ Gemeinsam mit den Grünen sprach sich die SPD für eine umfangreiche Bürgerbeteiligung und einen internationalen Architektenwettbewerb aus. Für die CDU betonte Elke Hohmann, der Beschwerdeausschuss sei nicht der richtige Ort, um Grundsatzdiskussionen zu führen.
Die Einwenderin Gabor hatte nach der Sitzung jedenfalls kaum mehr Informationen als zuvor.
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