Schüzen- und Heimatfest: "Ohne Schützen keine Kirmes"
zuletzt aktualisiert: 07.07.2006 - 15:06Düsseldorf (dto). „Ohne Schützen gäbe es keine Kirmes“, sagt Günther Pannenbecker von den St. Sebastianus-Schützen. Ehrenamtlich organisieren die Schützen ihr traditionelles Schützen- und Heimatfest in Verbindung mit der Düsseldorfer Kirmes, dieses Jahr vom 15. bis 23. Juli. Bereits am Sonntag (9. Juli) wird das Schützen- und Heimatfest mit dem Herausholen der geschmückten Goldenen Mösch, einem goldenen Vogel, aus dem Rathaus angekündigt.
Am Kirmessonntag (16.7.) folgt dem Festgottesdienst in der Basilika St. Lambertus der historische Zug durch die Altstadt sowie die Große Parade in der Reitallee. Die Schützen ziehen von der Gasstätte „Goldener Ring“ in der Altstadt über die Oberkasseler Brücke auf die Rheinwiesen. „Wir haben 40 Musikkapellen und letztes Jahr über 40.000 Euro in historische Kostüme investiert“, sagt Ernst Giesen von den Schützen. Diese Tradition und kostümierte Reiter, Pferdegespanne, Kutschen und Musikkapellen locken am ersten Kirmessonntag jedes Jahr viele Passanten auf die Straßen.
Die feierliche Investitur des derzeitigen Schützenkönigs Joakim Wahl vom historischen Balkon des Rathauses findet am Montagnachmittag (17.7.) statt. Der neue Schützenkönig wird am Dienstagabend durch das Schießen auf den Königsvogel ermittelt. Im Festzelt wird der Große Zapfenstreich aufgeführt.
Für die St. Sebastianer ist der Gottesdienst in der Basilika St. Lambertus am Donnerstagabend (20.7.) anlässlich des Namenstages des Düsseldorfer Stadtpatrons St. Apollinaris ein weiterer Höhepunkt. Am Kirmesfreitag (21.7) findet der Große Krönungsball des neuen Schützenkönigs und aller Kompanie-Königspaare des Regiments statt. Bei Eintritt der Dunkelheit beginnt das Kirmes-Feuerwerk.
Am Sonntag (23.7.) endet das Schützen- und Heimatfest mit der Wahl eines Stadtkönigs und eines Stadtjungschützenkönigs.
Bei dem historischen Umzug ist mit Straßensperrungen in der Altstadt zu rechnen.
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