Fünf statt vier Euro: Riesenrad-Fahrt wird teurer
zuletzt aktualisiert: 01.07.2008Düsseldorf (RPO). Noch ist vom Riesenrad nicht viel zu sehen. Die Teile für das Wahrzeichen der Größten Kirmes am Rhein sind unter der Kniebrücke zwischengelagert. „Doch heute Abend steht die Achse“, versichert Riesenrad-Betreiber Oscar Bruch jun. Das ist die gute Nachricht.
Jetzt die schlechte: Die beschauliche Fahrt in den Gondeln hoch über Düsseldorf wird teurer. Fünf Euro müssen Erwachsene zahlen. Im Vorjahr kostete eine Fahrt noch vier Euro. „Unsere Preise waren jahrelang stabil“, so Bruch. Doch bei 85 Transportern, die auch weitere Fahrgeschäfte des Familienunternehmens befördern, „spüren wir den Preis von 1,50 Euro pro Liter Diesel“.
Trotz steigender Nebenkosten wie Strom und Kraftstoff geht Kirmesarchitekt Thomas König davon aus, dass die Schausteller auch in diesem Jahr versuchen, die Kosten stabil zu halten. „Damit unsere Kirmes familienfreundlich bleibt.“
Fans von Achterbahnen müssen auf eine weitere Attraktion des Bruch’schen Unternehmens verzichten. Die Euro Star kommt nicht mehr an den Rhein. Die Bruchs haben den schnellsten transportablen Rollercoaster nach Russland verkauft. Der Euro Star steht künftig in Moskau im Gorki Park. Stattdessen steht die Alpina Bahn direkt am Rhein. Außerdem ist noch der Spinning Racer im Familienbesitz der Bruchs. Und diese Fahrpreise, versichert Bruch, bleiben stabil.
Wilde Maus und Höllenblitz sind weitere Achterbahnen, mit denen es auf der Kirmes ab dem 12. Juli rasant um die Kurven geht.
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