Ausschreibung läuft: Kö-Bogen: Noch fünf Entwürfe im Rennen
zuletzt aktualisiert: 08.08.2008Düsseldorf (RPO). Die erste Stufe der europaweiten Ausschreibung für den Kö-Bogen ist abgeschlossen. Aus zehn Vorschlägen von Architekturbüros, mit denen sich Investoren um das Grundstück auf dem Jan-Wellem-Platz beworben haben, wurden in Abstimmung mit der Kleinen Kommission fünf Entwürfe ausgewählt.
Darunter sind auch alte Bekannte, nämlich drei Architekturbüros, die sich vergangenen Jahr an dem Fassadenwettbewerb beteiligt haben: Für den Investor Kö 2 (Trinkaus-Bank) das Düsseldorfer Büro Rhode Kellermann Wawrowsky (RKW), für Hochtief Hentrich-Petschnigg & Partner (HPP), ebenfalls mit Sitz in Düsseldorf, und für Zöblin Development Bothe Richter Teherani (BRT) aus Hamburg. Außerdem ist J. Meyer für Baufond dabei und – als prominentester Name – Daniel Libeskind, der unter anderem das Jüdische Museum in Berlin entworfen hat.
Ein anderer Star-Architekt wurde aussortiert: Sir Norman Foster. Laut einem Mitglied der Kleinen Kommission sei dies aus formalen Gründen geschehen, Foster habe nicht die in der Ausschreibung verlangten Unterlagen eingereicht. Vorgaben waren etwa Erfahrung mit vergleichbaren Projekten sowie ein städtebauliches Konzept.
Die fünf Architekturbüros müssen nun detailliertere Entwürfe einreichen. Die Entscheidung soll bis Februar fallen. Der Kleinen Kommission gehören neben städtischen Vertretern Politiker von CDU, FDP und Grünen an. Die SPD hatte verzichtet, weil sie den Kö-Bogen ablehnt. Sie ist damit am Prozess nicht beteiligt.
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