Der Nahverkehr steht still. Am Freitag fahren weder Bahnen noch Busse. Viele Kunden mussten mit dem Taxi zur Arbeit. Wir haben für Sie die Stimmung am Hauptbahnhof eingefangen.
Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Lohn und Gehalt.
Ein seltenes Bild: Mitten im Berufsverkehr sind keine Passanten an den Straßenbahn-Haltestellen am Hauptbahnhof.
Verkehrte Welt - Die Haltestellen sind leer, an den Taxistellen bilden sich lange Warteschlangen.
Chrisula Kappou, Mitarbeiterin des ZWD: "Die Stimmung am Bahnhof ist ausgeglichen. Manche Kunden haben Verständnis andere sind wütend und gehen auch schon einmal verbal unter die Gürtellinie."
Monika Beier: "Ich bin stinksauer. Ich komme wahrscheinlich zu spät zu meiner Examensprüfung. Es sind einfach zu viele Streiks in letzter Zeit und wenn nicht gestreikt wird, dann kommen die Bahnen trotzdem unpünktlich."
Andreas Gunda: "Ich habe Verständnis für den Streik. Jeder hat das Recht für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen."
Aristeidis Amanitis: "Ich komme nicht von hier. In anderen Ländern wird mehr gestreikt. Daher ist es ok."
Alena Stedl: "Ich weiss nicht wie ich zur Uni kommen soll. Ich bin ratlos. Wer bezahlt mir das Taxi?"
Die S-Bahnen fahren noch sind aber aufgrund dem Mangel an anderen öffentlichen Verkehrsmitteln brechend voll.
Die U-Bahnhaltestellen sind komplett gesperrt.
Die ankommenden Fahrgäste haben die Möglichkeit sich beim Personal nach alternativen Fahrplänen zu erkundigen.
An den Service-Schaltern bilden sich ebenfalls lange Schlangen.
Die Service-Mitarbeiter haben viel zu tun.
Hier ist kein Unfall passiert. Hier fahren keine Bahnen.
Hinter dem Hauptbahnhof stehen gewöhnlich etliche Taxis.
Keine Taxis. Heute stehen hier Passanten. Die Warteschlange wird immer länger.
Während die Haltestellen leer bleiben.
Die Rheinbahn bittet um Verständnis der Kunden.
Stillstand - Die Streiks dauern laut Rheinbahnangaben vermutlich noch bis drei Uhr morgens an.