Mit 15.000 Euro dotiert: Literaturpreis von Stadtsparkasse vergeben
zuletzt aktualisiert: 06.02.2006 - 14:35Düsseldorf (dto). Katharina Hacker ist die Preisträgerin des zum fünften Mal vergebenen Literaturpreises der Stadtsparkasse Düsseldorf. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und trägt die Bezeichnung „d.lit“ wobei das „d“ zugleich für die Stadt als auch für den Sprachraum steht.
Zu der Preis-Jury gehören die Literaturkritiker Verena Auffermann, Ursula März, Hubert Winkels und der Direktor des Heine-Instituts Joseph Kruse sowie der Leiter des Literaturbüros NRW, Michael Serrer. Ihre Begründung: "Katharina Hacker beschreibt mit fesselnden Genauigkeit den Zusammenprall äußerer und innerer Armut und erzählt mitreißend genau und unerbittlich aus der heutigen Arbeitswelt und ihrem Gegenbild, der Kriminalität."
Seit der 1997 erschienenen Stadterzählung „Tel Aviv“ beschäftigt sich die 1967 in Frankfurt geborene und in Berlin lebende Autorin mit gesellschaftspolitischen Themen. Ihr Roman „Habenichts“, der im Frühjahr erscheint, handelt vom Lebensmangel der jungen Generation, die über Bildung, Job und Geld nicht aber über das Interesse am Nächsten verfügt.
Die Preisverleihung ist am 5. Mai im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf. Die Laudatio spricht Verena Auffermann.
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