Grenzwerte an Stickstoffdioxiden überschritten: Luft soll besser werden
zuletzt aktualisiert: 28.05.2004 - 11:12Düsseldorf (dto). Ein Lkw nach dem anderen braust über die Corneliusstraße. Dazu viele Autos, Busse, wenige Grünanlagen, dafür die Wohngegend dicht besiedelt - die Luft um die Corneliusstraße soll besser werden. Am Donnerstag gab die Bezirksregierung Düsseldorf den "Luftreinhalteplan Corneliusstraße -Südliche Innenstadt" und dessen Eckpunkte bekannt.
Wie soll die Luft im Umkreis der Corneliusstraße besser werden? Weniger Verkehr, mehr Bäume? Regierungspräsident Jürgen Büssow erklärte dazu, dass nur solche Maßnahmen in Fragen kommen, die die Luftqualität nachhaltig verbessern, den Wirtschaftsstandort Düsseldorf aber nicht beeinträchtigen würden. Noch sind die Eckpunkte für den Luftreinhalteplan nicht komplett festgelegt. Die Bezirksregierung will in enger Anstimmung mit der Stadt und dem Landesumweltamt NRW den Plan in den nächsten Wochen fertig stellen. Auch die Bürger können von Anfang September zwei Wochen lang Anregungen gegenüber der Bezirksregierung äußern.
Die Bezirksregierung Düsseldorf ist auf Rechtsgrundlage einer EU-Richtlinie, des Bundesimmissionsschutzgesetzes und der 22. BImschV verpflichtet, für Düsseldorf-südliche Innenstadt einen Luftreinhalteplan aufzustellen. Grundlage für den Luftreinhalteplan Düsseldorf sind die im Jahre 2002 auf der Corneliusstraße festgelegten Grenzwertüberschreitungen an Stickstoffdioxiden. Festgestellt wurden damals 59 Mikrogramm pro Qudratmeter bei einem Grenzwert von 56 Mikrogramm pro Qudratmeter. Da sich aber die Toleranzmarge jährlich um 2 Mikrogramm reduziert, gilt für 2010 ein Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Qudratmeter. Die Einhaltung dieses Wertes muss durch den Luftreinhalteplan gesichert werden.
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