Wir haben Läufer zu ihrem persönlichen Düsseldorf-Marathon 2011 befragt.
Sascha Dee (schnellster Düsseldorfer): "Erste Probleme bekam ich bei Kilomter 34 oder 35, davor lief alles reibungslos. Es war sehr windig auf der Strecke. Für meine geplante Zeit von rund 2:33 Stunden war es einfach zu warm. Eigentlich ist die Strecke für schnelle Zeiten gut."
Michael Freitag (zweitschnellster Düsseldorfer, rechts): "Die Strecke ist super, aber es gab kaum eine Stelle, an der man Rückenwind hatte. Das machte die Sache schwierig."
Ex-Langstreckenläuferin Sonja Oberem (schnellste Düsseldorferin): "Ab Kilomter 26 wurde es schwer, nach 35 Kilometern hatte ich Krämpfe. Ich war noch nie bei einem Marathon so langsam. Aber wenn man den Abstand zur besten Deutschen Melanie Schulz sieht, kann ich nicht wirklich unzufrieden sein, wenn man berücksichtigt, dass ich untrainiert bin."
Baptist Neuhaus (Hattingen, 3:10 Stunden): "Die Strecke ist gut, ich habe meine Wunschzeit nur knapp verpasst. Bei dem Wetter ist einfach nicht mehr drin."
Helmut Roller (Recklinghausen, 3:14 Stunden) wirkte kaum angeschlagen: "Die ersten 40 Kilometer leifen super, erst dann wurde es schwierig für mich".
Andrea Seyfried (extra aus Tutlingen in Baden-Württemberg gekommen, 3:24 Stunden): Bei Kilometer 16 hatte ich meine Schwierigkeiten. Es ist so warm auf der Strecke, da ist man froh, wenn man Schatten hat. Die letzten zehn Kilometer wurde ich dann wieder schneller.