Besuch bei der Deutschlandwoche in China: Menschenrechte: Erwin beleidigt Grüne
zuletzt aktualisiert: 07.05.2008 - 17:38Oberbürgermeister Joachim Erwin wird am Freitag die Deutschlandwoche in der chinesischen Partnerstadt Chongqing eröffnen. Die grüne Ratsfraktion hat aus diesem Anlass eine Resolution zu den Menschenrechten in China in den Rat eingebracht. Sie fordert von Erwin, das Thema bei seinem Besuch anzusprechen. Erwin habe das Vorgehen als "geisteskrank" bezeichnet, teilte Grünen-Vorsitzende Iris Bellstedt am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.
"Die Beleidung der grünen Ratsfraktion als "geisteskrank" wegen ihres Antrags zu den Menschenrechten in China zeigt, dass offenbar Demokratie und Menschenrechte für ihn keine Werte sind. Dies ist inakzeptabel und bedarf einer öffentlichen Korrektur", hieß es darin weiter.
Unter dem Motto "Deutschland und China – gemeinsam in Bewegung" präsentiert sich die Landeshauptstadt Düsseldorf vom 9. bis zum 17. Mai bei der nächsten "Deutschlandpromenade" in der chinesischen Partnerstadt Chongqing.
Am Samstag wird der "Düsseldorf-Tag" in Chongqing Gelegenheit bieten, Düsseldorf mit all seinen Facetten für Touristen und Geschäftsleute zu präsentieren. In einem Seminar für Unternehmen aus Chongqing wird die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Foreign Trade Office und der IHK Chongqing, Informationen zum Investment in Deutschland geben und Services für chinesische Investoren in Düsseldorf vorstellen.
In einem Düsseldorf-Pavillon auf dem Volksplatz der chinesischen Metropole wird Düsseldorf den Chinesen mit einer Fotoausstellung präsentiert. Chinesischsprachiges Informationsmaterial, Orginal Altbier im deutschen Biergarten und nicht zuletzt Musik aus Düsseldorf sollen rheinisches Lebensgefühl wecken.
Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker geben gemeinsam mit Kollegen des Symphonieorchesters Chongqing am Sonntag ein Konzert. Der 24-jährige Violinsolist Erik Schumann aus Düsseldorf bestreitet mit Studenten der Musikhochschule Chongqing ebenfalls einen gemeinsamen Auftritt.
Düsseldorfs berühmtesten Dichter Heinrich Heine in China noch bekannter zu machen, ist das Ziel der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und des Heine-Institutes. Im Rahmen einer neu begründeten Partnerschaft mit der Fremdsprachenuniversität in Chongqing bieten sie Vorträge und Workshops an.
Düsseldorf, der am schnellsten wachsende deutsche Chinastandort und Chongqing, mit 32 Millionen Einwohnern die größte Metropole der Welt, sind seit 2004 durch eine offizielle Städtepartnerschaft verbunden. Sie haben seither auf verschiedenen Gebieten Kooperationsprojekte begonnen. So gibt es neben Schulpartnerschaften und Schüleraustausch erste Ansätze für eine Zusammenarbeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Bildungseinrichtungen in Chongqing.







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