Jobs seien nicht gefährdet: Merrill Lynch kauft Kö Galerie
zuletzt aktualisiert: 25.07.2006 - 08:37Düsseldorf (dto). Die US-Investmentbank Merrill Lynch übernimmt laut Medienberichten vier prominente Einzelhandelsflächen in Nordrhein-Westfalen, darunter auch die Kö-Galerie in Düsseldorf. Jobs seien durch den Verkauf aber nicht gefährdet.
Vier Einzelhandelsflächen will die Investmentbank kaufen. Dabei handelt es sich um das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim, die Kö-Galerie in Düsseldorf, die Opernpassage in Köln und den Schwanenmarkt in Krefeld. Als Minderheitspartner sei die Hamburger ECE-Gruppe beteiligt.
Die gesamte Vermietungsfläche betrage 105 000 Quadratmeter, davon allein 70 000 Quadratmeter im Rhein-Ruhr-Zentrum. Inhaber aller Zentren ist bisher der Düsseldorfer Architekt Walter Brune. Der Verkaufspreis für das Paket beträgt dem Vernehmen nach rund 700 Millionen Euro. Damit zählt die Transaktion zu den größten im Bereich der deutschen Handelsimmobilien in den vergangenen Jahren.
Das Rhein-Ruhr-Zentrum solle modernisiert werden. Zurzeit bietet es 2500 Arbeitsplätze in rund 200 Geschäften. Alle Arbeitsverhältnisse sollen gesichert werden.
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