Autowerkstatt brannte: Millionenschaden durch Großbrand
zuletzt aktualisiert: 05.02.2006 - 15:17Düsseldorf (dto). Bei einem Brand in einer Autowerkstatt in der Luisenstraße ist am Sonntag ein Millionenschaden entstanden. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich etwa 50 Luxuswagen in der Werkstatt, wie die Feuerwehr mitteilte. Allein an den Fahrzeugen entstand nach Aussage des Besitzers ein Schaden von 2,5 Millionen Euro. Es habe sich unter anderem um Fahrzeuge der Marken Rolls-Royce, Ferrari und Jaguar gehandelt. Den Gesamtschaden schätzt die Feuerwehr zwischen fünf und zehn Millionen Euro.
Nach Angaben der Feuerwehr alarmierte ein Passant gegen zehn Uhr am Sonntagmorgen die Feuerwehr, nachdem ihm Rauch im Verkaufsraum der Autowerkstatt an der Luisenstraße aufgefallen war. Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, zündeten im Hinterhof der Autowerkstatt brennbare Gase und Dämpfe, die eine gewaltige Stichflamme verursachten. Bis in den fünften Stock platzten Fensterscheiben. Sofort griff der Brand auf zwei benachbarte Wohnhäuser über. Beide Häuser wurden geräumt, eine 87-jährige Frau erlitt eine Rauchvergiftung. Sie und eine 60-jährige Frau wurden ins Krankenhaus gebracht.
In der Werkstatt und dem Verkaufsraum befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes etwa 50 Luxuskarossen wie Ferrari oder Jaguar. Einige der Fahrzeuge waren Oldtimer mit Seltenheitswert. Nach Aussage des Firmeninhabers entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden von mehr als 2,5 Millionen Euro. Die Werkstatt brannte fast komplett aus.
Die Brandursache ist bisher unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. Allerdings geht die Feuerwehr auf Grund des Ablaufs des Brandgeschehens davon aus, dass in der Werkstatt schon vor längerer Zeit ein Schwelbrand entstanden ist, bei dem große Mengen brennbarer Gase und Dämpfe entstand. Diese zündeten allerdings erst, als Sauerstoff durch die geplatzten Scheiben drang.
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