Dritter Streiktag der Lokführer: Nahezu alle Regionalzüge fielen am Donnerstagmorgen aus.
Vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof versammelten sich einige der streikenden Lokführer.
An den Info-Schaltern von Bahn und VRR war recht wenig los.
Wenig Betrieb auch auf den Gleisen.
Viele Pendler waren offenbar auf andere Verkehrsmittel umgestiegen.
"Dass man separate Verträge aushandeln will, verstehe ich", sagt Jan Beuing, der von Frankfurt problemlos bis Düsseldorf kam, nun aber auf die Bahn in Rath warten muss, "aber es wird trotzdem langsam ein bisschen viel mit den Streiks."
Genwervt: Kamber Kambreovski wartete seit einer halben Stunde auf den Zug nach Wuppertal.
"Der Streik ist in Ordnung, die Leute sollen für ihre Ziele kämpfen", meint dagegen Peter Drzyzga.
Fahrgastbetreuerin Gabriele Großholz musste viele Fragen beantworten, "aber die Stimmung blieb ruhig", sagt sie.
"Die Lage ist ganz entspannt", sagt auch Karl-Heinz-Mursa, Mitarbeiter beim Rheinbahn-Service, der Auskunft über Anschlusszüge im Düsseldorfer Nahverkehr gibt
Mit solchen Tafeln informierte die GDL die Fahrgäste büer dne Streik.
Für die Taxifahrer blieb trotz Streik alles beim alten. "Wir haben nicht mehr Fahrten als sonst auch", sagt Ali Sahinoglu.