Düsseldorf: Neues Klinikzentrum: Eröffnung verzögert sich
VON SEMIHA ÜNLÜ - zuletzt aktualisiert: 18.08.2012 - 02:30Düsseldorf (RP). Die Eröffnung des "Zentrums für Operative Medizin II" an der Düsseldorfer Uniklinik verzögert sich weiter. Das moderne Operationszentrum mit Platz für sechs Fachkliniken, acht Operationssäle, zwei Pflegestationen und eine zentrale Notaufnahme sowie einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach sollte ursprünglich bereits vor zwei Jahren eröffnet werden. Nun heißt es, dass der Betrieb des 170 Millionen Euro teuren Neubaus frühestens im Frühjahr 2013 aufgenommen werden kann.
Grund für die erneute Verzögerung seien Brandschutzmängel. Beim Test verschiedener Brandfallszenarien hätten Experten Mängel festgestellt. Feuerwehr und Bauaufsichtsamt konnten das Gebäude daher bisher nicht abnehmen. "Voraussetzung für den Betrieb des Zentrums für Operative Medizin II ist, dass wir das Gebäude sicher betreiben können", sagte Wolfgang Raab, ärztlicher Leiter des Uniklinikums.
Nach einer Planungsphase von fast 25 Jahren war 2006 der Grundstein für das ZOM II auf dem Gelände der Uniklinik gelegt worden. Seit 2009 ist der Rohbau fertig, die Eröffnung wurde aber immer wieder verschoben. Wegen der Komplexität des Gebäudes hätten nach Angaben der Uniklinik zahlreiche Stellungnahmen von Gutachtern abgewartet werden müssen, eine Firma sei zudem abgesprungen. Mit einer zentralen Notaufnahme, acht Operationssälen, 288 Patientenbetten und Platz für 40 Menschen auf zwei Intensivstationen soll der Neubau das Zentrum der Uniklinik werden. 170 Millionen Euro investiert das Land in das 19 000 Quadratmeter große Gebäude.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.







dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.