Foto: Screenshot/podknast.de
Auf podknast.de bekommt man Einblick in das Leben hinter Gittern. Junge Gefangene erzählen von ihrem Alltag per Podcast - und verarbeiten dabei ihre eigene Geschichte.
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Wie es wirklich ist - das Motto der Website macht klar: Hier geht es nicht um Coolness, die Realität im Knast ist beinhart. Statt verherrlichendem Gangsta-Rap soll das Projekt der Landesanstalt für Medien und des Justizministeriums NRW vor Verbrechen abschrecken.
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So sieht die Ankunft in der Justizvollzugsanstalt aus: Jetzt steckt man als Knacki hinter Gittern.
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Der erste Schritt in die Zelle: Die Unterkunft der nächsten Jahre hat wenig zu bieten.
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Auf ein paar Quadratmetern untergebracht kommt man irgendwann ins Grübeln.
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Die Flure sind weit, karg und leer. In den fünfminütigen Videocasts bekommt man ein Gespür für die Atmosphäre im Knast.
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In Interviews erzählen die Häftlinge ihre Geschichte. Manche sind dabei anonym, viele reflektieren auch offen über Probleme des Gefängnisalltags.
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Auch der Hofgang bringt wenig Abwechlsung. Das Videocast-Projekt ist da besonders interessant, schließlich haben es die jungen Gefangenen mit einem modernen Medium zu tun.
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Die Zeit in der Zelle kann lang werden. Aus dem Gefängnis kommen alle zwei Wochen neue Berichte über das Schicksal der jungen Häftlinge. Die Videos können auch als RSS-Feed auf www.podknast.de abonniert werden.