"Durch die Wahl habe ich den bestmöglichen Einfluss darauf, welche Kräfte meine Stadt, mein Land und Europa lenken", erklärt der Bilker Ulrich Rudat, warum er von seinem Wahlrecht Gebrauch macht.
"Nur wer wählt, darf sich dann auch beschweren", meinen Linda Jörk und Martin Heusgen. Ginge es nach den beiden, dürfe Europa gerne weiter zusammenwachsen.
Auch André Daners kann die Leute nicht verstehen, die nicht wählen, aber dann über die Politiker meckern. "Selber aktiv sein", lautet daher seine Devise.
Für 701 Wähler waren Uwe Müller und seine Wahlhelfer-Kollegin bei der Europawahl zuständig. Viel weniger als bei der letzten Kommunalwahl glaubt er nicht gesehen zu haben.
"Es ist einfach wichtig, seine Rechte zu nutzen", meint Carolin Spreckelsen. Wer dies nicht tut, dürfe sich auch nicht beschweren.
"Ich will mitbestimmen, dieses Recht will ich mir wahren", sagt Adolf Werners zu seiner Motivation zur Wahl zur gehen.
Auch Angellika Tchinka war bei ihrem achten Einsatz als Wahlhelferin eigentlich zufrieden mit der Beteiligung. Aber die Ergebnisse sprechen natürlich eine andere Sprache.