Sicherheits-Plus für Düsseldorf: OSD feiert zehnjähriges Bestehen
zuletzt aktualisiert: 15.02.2008 - 14:21"Der OSD ist eine Erfolgsgeschichte. Die Präsenz der Ordnungskräfte vor Ort ist es, was Bürger und Besucher unserer Stadt erwarten", betont Oberbürgermeister Joachim Erwin bei einem Empfang zum zehnjährigen Bestehen des Ordnungs- und Servicedienstes.
Was im Februar 1998 mit 24 Einsatzkräften als ein befristetes "Projekt" begann, hat sich bis heute zu einem bald 150 Mitarbeiter umfassenden Außendienst entwickelt. Primäre Aufgabe des OSD war von Anfang an die Kontrolle der Düsseldorfer Straßenordnung. "Früher mangelte es an der Durchsetzung solcher Regeln für den öffentlichen Raum. Konsequenz: Die Menschen fühlten sich subjektiv nicht sicher. Das ist heute anders geworden", meint Ordnungsdezernent Werner Leonhardt.
Auch die Ausweitung des Jugendschutzes ist ein Schwerpunkt des OSD. Bei Großveranstaltungen wie etwa zu Karneval kontrollieren die Mitarbeiter die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen im Hinblick auf Alkohol und Zigaretten. Seit Juni 2006 verfügt Düsseldorf als einzige deutsche Großstadt über ein eigenständiges Team von sechs Mitarbeitern, das schwerpunktmäßig dafür zuständig ist.
Gewerbekontrollen, Sondernutzungskontrollen und Einsätze bei Lärmbeschwerden ergänzen das Aufgabenspektrum. Wie der OSD hat sich auch die Ausbildung der Einsatzkräfte weiter entwickelt. Die Einarbeitungszeit dauert je Mitarbeiter inzwischen rund eineinhalb Jahre. Diese Ausbildung wird durch einen knapp 600 Stunden umfassenden theoretischen Lehrgang abgerundet. Rechtskunde, Kommunikation und Eigensicherung stehen ebenso auf dem Stundenplan wie Erste Hilfe und Fahrsicherheitstraining.
• Bußgeldverfahren einleiten und Verwarngelder erheben
• Menschen anhalten und ihre Personalien feststellen
• Menschen, Sachen und Wohnungen durchsuchen
• Sachen sicherstellen
• Platzverweise erteilen
• Menschen in Gewahrsam nehmen
• unmittelbaren Zwang ausüben.
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