World Team Cup: Paradies für Autogrammjäger
zuletzt aktualisiert: 23.05.2010 - 11:32Düsseldorf (RPO). Die ganz großen Namen für Otto-Normal-Tennis-Betrachter fehlten beim World Team Cup. Aber immerhin war ja die deutsche Nummer 29 der Weltrangliste dabei. Dazu das weltbeste Zwillings-Doppel und nicht zu vergessen, jedenfalls tageweise, die deutschen Tennis-Oldies Boris Becker, Charly Steeb und Eric Jelen. Und so war der Rochsuclub natürlich eine Tummelwiese für Autogrammjäger.
Vor allem die Kinder standen für ihre Tennishelden an – vor der Player's Lounge, am Center Court, am Eingang zur Pressekonferenz und natürlich auch an der RP-Bühne am Tennis-Point, wo täglich der Talk des Tages statt fand. Ausgestattet waren die kleinen Fans mit Fahnen, T-Shirts, Bällen, Turnierheften – also mit reichlich Utensilien, die sich beschriften ließen.
Youri Alexander Wurring hat das Tennis-Gen von seinem Vater geerbt, der hat eine Tennisschule. Kein Wunder also, dass Sohnemann gleich in die erste Reihe am Center Court 1 flitzte. Bewaffnet mit einem neongelb leuchtenden Tennisball in Fußballgröße. Stolz zeigte er seine "Errungenschaften": Andreas Beck, Philipp Kohlschreiber, die Franzosen Chardy und Marhut und dann noch einer, der zwar nicht aktiv auf dem Platz, aber wohl treuester Fan des WTC im Rochusclub ist: Roberto Blanco.
Kohlschreiber hoch im Kurs
Die deutschen Tennisspieler Kas und Kohlschreiber standen auch bei Alena, Melanie und Henriette hoch im Kurs. Die drei hessischen Mädchen kennen sich aus, haben sie doch gerade den DTB-Talent-Cup gewonnen. "Als Belohnung durften wir nach Düsseldorf", berichteten sie. Und ihr Autogrammheftchen sah auch schon ganz passabel gefüllt aus – mit Damentennis-Größen allerdings eher: "Wir finden Maria Scharapova und Justine Henin ganz toll." Braucht der Rochusclub etwa mehr weibliche Komponenten?
Max Brauner und Jasper Mentzel hatten den richtigen Riecher. Vor dem Eingang zum Presseraum trafen sie fast alle, die Rang und Namen hatten. "Wir haben schon Mike Bryan, Andy Beck und Christopher Kas. Nur Philipp Kohlschreiber fehlt uns noch. Vor dem Spiel wollte der deutsche Tennisstar keine Autogramme geben." Hinterher war's einfach. Sieger (wenn auch nur für ein Match) unterschreiben gerne.
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