Ärger um Straßensperrungen: Parkärger am Dome: CDU will Krisengespräch
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 19.03.2008 - 08:22Düsseldorf (RPO). Das Krisengespräch künfigt sich an: Wegen des Ärgers um die Straßensperrungen am ISS Dome bei DEG-Spielen sucht der Aufsichtsratsvorsitzende der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) und CDU-Fraktionschef Dirk Elbers dringend ein Gespräch mit IDR-Geschäftsführer Heinrich Pröpper.
„Wir werden nach Ostern mit dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung reden müssen“, sagte Elbers gestern der RP. Es sei unerträglich, wie die IDR Straßen sperre. Dies sei nicht ihre Aufgabe. Es könne nicht sein, dass sie sich den Vorwurf der Abzocke gefallen lassen müsse.
IDR-Aufsichtsratsmitglied Petra Kammerevert sagte, es sei nicht hinzunehmen, dass die DEG-Fans und möglicherweise bald auch Besucher anderer Veranstaltungen nach Raubrittermentalität abgezockt würden. „Wir erwarten, dass zu den ab Donnerstag anstehenden Play-Offs diese unglaubliche Praxis ein Ende hat.“
IDR-Geschäftsführer Heinrich Pröpper verteidigte gestern noch einmal die Sperrungen. Die Linksabbieger zum „Gut Heiligendonk“ hätten früher zu Rückstaus bis zur Autobahnausfahrt geführt. Deshalb sperre die Polizei diese Abbiegemöglichkeit. Sperre man „Zum Gut Heiligendonk“ nicht, führten die nach der Veranstaltung rechts auf die Theodorstraße abbiegenden Autofahrer zur Verstopfung der Straße hin zur Autobahn. „“Würde man also die Absperrung wieder aufheben, käme es dort zu erheblichen Rückstaus und mehrstündigen Wartezeiten“, sagte Pröpper.
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