Bilanz der Weihnachtsfeiertage: Polizei im Dauereinsatz
zuletzt aktualisiert: 27.12.2007 - 08:15An den Weihnachtstagen musste die Düsseldorfer Polizei insgesamt 591 Einsätze bewältigen. Das sind 149 mehr als im vergangenen Jahr. Allein am Heiligen Abend mussten die Beamten 84 Mal einschreiten.
Am ersten Weihnachtstag stieg die Einsatzzahl von 309 auf 409. Im Vergleich zu einem "normalen Arbeitstag" ist das immer noch wenig, denn da sind es täglich etwa 650 bis 700 Einsätze. Bis Mittwochmorgen registrierte die Leitstelle dann nochmals 98 (78) Einsätze.
Die Zahlen im Einzelnen: Das Schlichten von Streitigkeiten beschäftigte die Polizei in 21 Fällen (Vorjahr 25). Neun Schlägereien (10) mussten beendet werden und nachdem die Anzahl der Köperverletzungsdelikte im vergangenen Jahr stark angestiegen war (auf 25), pendelten sich diese Einsatzanlässe wieder auf ein normales Maß ein. Die Beamten zählten über die Feiertage lediglich neun. Der übermäßige Genuss von Alkohol war in den meisten Fällen von "Randale" ursächlich für die insgesamt 21 Polizeieinsätze (11). Hierbei waren glücklicherweise nur 4 (7) Männer gar nicht zu beruhigen und mussten daher die Nacht zur Ausnüchterung im Gewahrsam verbringen.
Bis Mittwochmorgen nahm die Polizei 41 (10) Verkehrsunfälle auf, die weitgehend glimpflich ausgingen, so dass nur vier Personen (0) zu Schaden kamen. In drei Fällen (6) mussten Blutproben entnommen werden. Leicht gestiegen im Vergleich zum Vorjahr (8) ist die Anzahl der gemeldeten Einbrüche. Hier zählten die Beamten insgesamt 13 Tatorte.
Am Sonntagabend drang gegen 19.20 Uhr ein bislang unbekannter Täter in die Wohnung einer 78-Jährigen an der Schöndorffstraße ein und wurde von der Seniorin überrascht. Der etwa 1,75 Meter große Mann sprühte der Geschädigten daraufhin Reizgas in die Augen, entwendete ihr die Geldbörse und flüchtete über den Balkon. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb ergebnislos. Der Mann war schlank, dunkel gekleidet und trug eine Mütze mit einem auffallenden, weißen Emblem.
Die Rentnerin wurde zunächst mit einem Rettungswagen in die Augenklinik gebracht, konnte aber nach kurzer ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.
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