Vorwürfe zurückgewiesen: Pooth: "War nie in Liechtenstein"
zuletzt aktualisiert: 19.06.2008 - 11:46Franjo Pooth streitet die neuesten Vorwürfe in der Affäre um seine Firmenpleite ab: Der Unternehmer dementiert Berichte, dass er Koffer mit Geld nach Liechtenstein gebracht haben soll.
In einer Presseerklärung von Pooth heißt es: "So war ich zu keinem Zeitpunkt in Luxemburg oder Liechtenstein und es gab und gibt dort auch keine "geheimen" oder sonstigen Konten. Ich habe auch niemanden veranlasst, auf solche Konten Geldbeträge einzuzahlen."
Der Staatsanwaltschaft Düsseldorf war ein anonymer Brief zugeschickt worden, demzufolge Franjo mit dubiosen Koffern nach Liechtenstein und Luxemburg gereist sein soll, hatte Staatsanwalt Johannes Mocken im Gespräch mit unserer Redaktion am Montag erklärt. Die Staatsanwaltschaft hat allerdings wenig konkrete Anhaltspunkte. "Wir wissen überhaupt nicht, was in den Koffern war: Geld, Wertpapiere - oder vielleicht schmutzige Windeln von San Diego?" Ein neues Ermittlungsverfahren hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nicht eingeleitet. "Wir nehmen den anonymen Hinweis zur Kenntnis", so Mocken.
Die "Bild"-Zeitung dagegen war in ihrer Berichterstattung noch einen Schritt weitergegangen: Dem Blatt zufolge sollen zwei ehemalige Maxfield-Mitarbeiter ausgesagt haben, Franjo Pooth habe sie mit Geldkoffern nach Luxemburg und Liechtenstein geschickt.
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