"Wiedergeburt" der Uwe-Seeler-Traditionself: Promis kicken im Toni–Turek-Turnier
zuletzt aktualisiert: 15.07.2004 - 13:00Fünfzig Jahre nach dem legendären WM-Erfolg der deutschen Elf in Ungarn erinnert das Turnier an den damaligen „Teufelskerl“ im Tor und langjährigen Rheinbahn-Mitarbeiter Toni Turek.
Der am 18. Januar 1919 in Duisburg geborene Torwart spielte ab 1950 bei Fortuna Düsseldorf in der Oberliga West, der damals obersten Spielklasse. In 20 Länderspielen zwischen 1950 und 1954 hielt er die Bälle vom Tor fern. Unvergessen bleibt seine herausragende Leistung beim 3:2-WM-Finalsieg gegen Ungarn von 1954.
Nach seiner Zeit bei Fortuna Düsseldorf arbeitete Turek noch einige Jahre als Trainer. Hauptberuflich war er – wie auch Felix Zwolanowski, Erich Juskowiak, Willi Weyer, Johannes Fandel, Karl Hoffmann, Hans Müller, Bruno Makus und Kurt Krüger Rheinbahner, zuletzt als Abteilungsleiter in der Registratur. Turek starb 1984 im Alter von 65 Jahren.
Düsseldorf und seiner Fortuna blieb er ein Leben lang treu. Nach seinem weltmeisterlichen Empfang zu Hause bedankte er sich in der Zeitung bei seinen „Lieben Düsseldorfern“. Seine Zeilen enden: „... und meine Bitte, bleibt Eurer Liebe zu Fortuna und der Sportstadt Düsseldorf treu, Toni Turek.“
Termine:
ab 10 Uhr: Einlass
11 Uhr: Finale des Betriebssport-Turniers um den Toni-Turek-Pokal.
13 Uhr: Lindenstraßen-Darsteller gegen Fortuna-Promis
15 Uhr: Sönke Wortmann und die Originalmannschaft aus seinem Film „Das Wunder von Bern“ kicken gegen ein Team der Uwe Seeler Traditionsmannschaft u.a. mit Wolfgang Overath und Thomas Allofs
Eintrittskarten (Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro) in jedem KundenCenter der Rheinbahn.
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