Hofgarten-Straße: Protest wächst
zuletzt aktualisiert: 01.02.2010 - 07:57Düsseldorf (RPO). Der Unmut der Bürger über die beschlossene Ausweichstraße im Hofgarten wird immer deutlicher. Etwa 70 Düsseldorfer hatten sich am Samstagnachmittag versammelt, um gegen die Pläne der Stadtverwaltung zu demonstrieren.
"Wir wollen Druck aufbauen, damit die Stadt sich eine andere Lösung für den Interimsverkehr überlegt", sagte Ingrid Landau aus der Bezirksvertretung 1 für die Grünen. Laut dem Dezernenten Gregor Bonin gäbe es keine Alternative, um den Bau des Kö-Bogens möglichst schnell abzuschließen und einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten. "Vielleicht haben die verantwortlichen Politiker dem Plan zugestimmt, die Öffentlichkeit tut es sicher nicht", betonte Frank-Thomas Jaitner, Vorsitzender vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.
Der 49-Jährige hat sich dem Protest angeschlossen, eine weitere Straße durch das "Heiligtum der Stadt" kann und will er sich nicht vorstellen. "Wissen Sie was das bedeutet – vier Jahre lang eine Straße durch den Hofgarten?" Auch die Initiative "Lott Stonn", die für den Erhalt des "Tausendfüsslers" kämpft, beteiligte sich bei der Kundgebung und hat in einem Schreiben Stellung bezogen. Die Initiative fordert, den Beschluss zum Bau der Interimsstraße rückgängig zu machen. Besonders die Pläne der Verwaltung, insgesamt 24 Bäume am Rande des Parks abzuholzen, erregen die Gemüter der Düsseldorfer. Sie stellten Protest-Plakate und Grabkerzen vor einem Baum auf .
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