Parteitag der SPD: Realisten sind die Hoffnungsträger
VON EIN KOMMENTAR VON DENISA RICHTERS - zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 - 07:51Düsseldorf (RPO). Die Mitglieder sollen sich wohler fühlen und mehr mitbestimmen, die Partei soll klare Positionen beziehen, trotz der Gefahr stärkerer Angreifbarkeit, und braucht wieder ein "Düsseldorfer Gesicht" – die SPD hat einige gute Ansätze, um sich aus der Dauerkrise zu befreien.
Das Rad wird dabei sicherlich nicht neu erfunden, ein Großteil sind auch Selbstverständlichkeiten. Dennoch: Es ist selbstkritische Ehrlichkeit bei der SPD eingekehrt. Dass die Nervosität dennoch groß ist, zeigt die Reaktion gegenüber (noch) innerparteilichen oder inzwischen ausgetretenen Kritikern. Statt sich mit deren Argumenten ernsthaft auseinanderzusetzen, werden sie als frustrierte Querulanten tituliert.
Auch Kritik in den Medien gehört inzwischen zur Lieblings-Ausrede einiger Genossen. Die Hoffnungsträger der SPD sind die Realisten, die es – das hat dieser Parteitag gezeigt – auch gibt.
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