Trotz verkleinerter Geschäftsfelder: Rheinmetall mit etwas mehr Gewinn
zuletzt aktualisiert: 10.05.2005 - 11:05Düsseldorf (dto). Trotz geringeren Umatzes ist der Düsseldorfer Rüstungs- und Autotechnikkonzern Rheinmetall mit etwas mehr Gewinn ins Jahr gestartet. Nominell habe der Umsatz mit 756 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 821 Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von zwölf Millionen Euro, eine Million mehr als im Vorjahreszeitraum.
Bereinigt um die Veränderungen durch die Konzentration auf die Geschäftsfelder Automobilzulieferung und Verteidigung sowie Währungseffekte seien die Erlöse allerdings um drei Prozent gestiegen, hieß es. Bei den Erträgen traf Rheinmetall hingegen exakt die Erwartungen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um eine Million auf 33 Millionen Euro.
Unter dem Strich blieb nach Abzug der Anteile außenstehender Gesellschafter ein Reingewinn von zwölf Millionen Euro, eine Million mehr als im Vorjahreszeitraum, hieß es weiter. Von den beiden Sparten erzielte Automotive mit 492 Millionen Euro einen um drei Millionen Euro niedrigeren Umsatz. Hier hatten die meisten Beobachter einen Anstieg vorhergesagt. Auch das Ebit lag mit 32 Millionen Euro um 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Rüstungssparte erlöste den Angaben nach mit 261 Millionen Euro anders als allgemein erwartet gut sieben Prozent mehr und zog daraus ebenfalls überraschend ein positives Ebit von einer Million Euro nach einem Verlust von zehn Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Für 2005 strebt Rheinmetall weiterhin eine Fortsetzung des organischen Umsatzwachstums, eine Steigerung beim Auftragseingang und eine Zunahme beim Ergebnis an, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die Resultate der ersten drei Monate zeigten den Hersteller "weiter auf dem Weg des profitablen Wachstums", sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt. Für die Sparte Automotive erwartet Rheinmetall eine "gute Performance" auf dem Niveau des Vorjahres, sofern sich die Absatzmärkte vor allem in den USA und in China schnell stabilisierten und sich die Währungsrelationen entsprechend dem realen Wirtschaftsverlauf entwickelten. Das Rüstungsgeschäft werde seine Ertragskraft voraussichtlich nachhaltig stärken.
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