Fünf Prozent mehr Umsatz angestrebt: Rheinmetall setzt auf Rüstung und Autotechnik
zuletzt aktualisiert: 29.03.2004 - 10:52Düsseldorf (ddp). Der Düsseldorfer Rüstungs- und Automobiltechnikhersteller Rheinmetall will seinen Umsatz im laufenden Jahr um fünf Prozent steigern. Auch die Rendite werde sich verbessern, kündigte der Vorstandsvorsitzende Klaus Eberhardt am Montag auf der Bilanzpressekonferenz an.
Im Jahr 2003 hatte Rheinmetall wie bereits bekannt gegeben wegen des Verkaufs der Elektroniksparte einen Umsatz- und Ergebnisrückgang verzeichnet. Die Erlöse seien von 4,57 Milliarden auf 4,25 Milliarden Euro gesunken, bereinigt um Veränderungen in der Konzernstruktur jedoch um vier Prozent gestiegen. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei von 213 Millionen auf 223 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn nach Steuern gab von 274 Millionen auf 68 Millionen Euro nach.
Die verbliebene größte Säule Automobilzulieferung erzielte im vergangenen Jahr ein internes Umsatzwachstum von vier Prozent. Dabei sei das Ergebnis vor Steuern um 20 Prozent auf 72 Millionen Euro geklettert, sagte Eberhardt. Die Wehrtechnik habe den Umsatz bereinigt um fünf Prozent gesteigert, während der Gewinn vor Steuern wegen der Verkäufe um vier Millionen auf 46 Millionen Euro gesunken sei.
Als Erfolg hob Eberhardt die Senkung der Konzernschulden von 301 Millionen auf 230 Millionen Euro hervor. Damit sei der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber dem Jahr 2000 um 80 Prozent gesenkt worden.
Zum Rheinmetall-Konzern gehören im Wesentlichen noch der Autozulieferer Kolbenschmidt-Pierburg und die Rüstungstochter DeTec. Verkauft wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Elektroniktochter Hirschmann und die Maschinenbaugruppe Jagenberg. Der Konzern beschäftigte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 20 900 Mitarbeiter gegenüber knapp 26 000 im Jahr 2002.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





