Besucherstärkstes Adventswochenende: Samstag ist der Einkaufstag
VON GÖKÇEN STENZEL - zuletzt aktualisiert: 14.12.2007 - 19:46Düsseldorf (RPO). Der Stadt steht das besucherstärkste Adventswochenende bevor: 400 Busse sind angemeldet, eine Million Besucher kommen in die City. Polizei und Rheinbahn sind vorbereitet. Sie erwarten, dass alles reibungslos läuft.
Die Region ist am Samstag auf den Beinen in der Düsseldorfer Innenstadt. Mehr als eine Million Besucher kommen laut Düsseldorf Marketing und Tourismus Gesellschaft (DMT) bei sonnigem Wetter, knapp 400 Busse von auswärts sind angemeldet. Sie dürfen nicht in die City, sondern müssen auf besonderen Plätzen an der Messe, an der Heine-Allee, der Tonhalle und der Fritz-Röber-Straße parken.
Staus Größere Störungen erwarten Polizei, Stadt und Einzelhandel nicht, auch wenn die Kurden-Demo die Händler stört: „Die Demo bedeutet Einschränkungen, die uns nicht freuen”, so Dirk Henckel, Sprecher der Einzelhändler. Das Konzept der Polizei: Einkäufer und Demonstranten räumlich trennen, Verkehr umleiten. Die Oberkasseler Brücke sollte zwischen 11 und 13 Uhr gemieden werden. Ansonsten gilt: Eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen als sonst.
Abschleppen Die städtische Verkehrsüberwachung ist mit allen Einsatzkräften in der Innenstadt unterwegs. Falschparken kann teuer werden. Und: „Wer unberechtigt auf Behindertenplätzen parkt, wird sofort abgeschleppt”, so Michael Zimmermann vom Ordnungsamt. Das gilt auch für Feuerwehr-Bewegungszonen und wenn Gefahr für den Verkehr droht.
Öffentliche Verkehrsmittel Die Rheinbahn verstärkt auf den Innenstadt-Linien ihr Angebot, hängt mehr Wagen an die Züge und fährt in der Mittagszeit öfter.
Parkhäuser Alle Parkhäuser der Innenstadt sind morgen geöffnet, die meisten bis tief in die Nacht: 23, 24 und 1 Uhr. Alle Parkhaus-Betreiber sagen: Spätestens um 12 Uhr mittags sind sie „dicht”. Die Stunde Parken kostet zwischen einem Euro (für Kunden beim Kaufhof, Einfahrt Oststraße) über 1,40 Euro bis 3,50 Euro (Altstadt, Innenstadt). Kernzeit ist von 11 bis 17 Uhr: Wer entspannt ankommen will, sollte früher oder später anreisen.
Weihnachtsmarkt Der Markt ist bis 20 Uhr geöffnet und kommt bisher gut bei den Besuchern an. Rund 3,5 Millionen Gäste kamen bisher, sieben Millionen sollen es am Ende in einer Woche sein.
Gepäckbus Rheinbahn und Werbegemeinschaft bieten einen Gratis-Service: An den beiden Samstagen, heute und am 22. Dezember, stehen zwei Gepäck-Busse von 10 bis 22 Uhr zur Verfügung. Dort können Tüten und Taschen zur sicheren Aufbewahrung abgegeben werden, damit die Hände frei sind für Glühwein und Bratwurst. Standorte: hinterm Carschhaus am Eingang Flinger Straße. Und an der Schadowstraße vor P&C. Vergessene Tüten werden übrigens in der Rheinbahn-Fundstelle aufbewahrt.
Einzelhandel Der Renner bei der Bekleidung ist bisher die Damenwäsche sagt Thorsten Rolfes von C&A. Ein bisschen Spitze unterm Weihnachtsbaum: der Klassiker. Sollte es in den nächsten Tagen kalt bleiben, werden auch Winterjacken gekauft, Strick für Sie und Ihn ist in allen Varianten beliebt. C&A hat, wie die meisten großen Warenhäuser, von 9 bis 22 Uhr geöffnet.
Ebenso lange kann beim Kaufhof Am Wehrhahn geschoppt werden, und Geschäftsführer Frank Tüting spricht schon jetzt von einem Erfolg für die lange Öffnungszeit: „Es hat sich verschoben”, sagt er. „Vormittags ist es ruhiger, dafür abends umso voller. Die Kunden haben den langen Abend angenommen.” Er hat gerade für die Advents-Samstage mehr Personal eingestellt, „und morgen wird der mit Abstand stärkste Tag”. Bei den Einschätzungen widerspricht Dirk Henckel, der bei Saturn an der Kö arbeitet, das bis 21 Uhr geöffnet ist. „Danach lohnt es sich für niemanden mehr”, sagt er. Das sei auch der Grund, warum viele Einzelhändler bereits um 20 Uhr schließen, einheitliche Öffnungszeiten gibt es in der City nicht: Manche beginnen um 9 Uhr, manche um 10, einige wenige öffnen auch erst um 11 Uhr am Samstag. Henckel: „Ich bin sicher, dass nächste Woche noch mehr los ist.”
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