Umweltzone in Düsseldorf: Schonfrist für Autos mit roten Plaketten
zuletzt aktualisiert: 28.12.2010 - 11:18Autofahrer, deren Wagen eine rote Umweltplakette hat, dürfen auch nach dem 1. Januar noch in die Düsseldorfer Innenstadt fahren. Das urprünglich für den Jahresanfang geplante Verbot wurde auf den 1. März verschoben.
Das hat Oberbürgermeister Dirk Elbers Mitte Dezember mit der Düsseldorfer Regierungspräsidentin Anne Lütkes vereinbart. Die Sonderparkausweise für Handwerker gelten noch bis zum 30. Juni 2011; auch danach soll es Ausnahmeregelungen geben, die verhindern, dass Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Handwerksbetriebe haben bis 2014 Zeit, ihren Fuhrpark auf umweltfreundliche Autos umzustellen, die auch in Umweltzonen fahren dürfen.
Wer nach dem 1. März ohne grüne oder gelbe Plakette in der Innenstadt erwischt wird, zahlt 40 Euro und erhält einen Punkt in Flensburg. Ob und welche Plakette ein Auto erhält, hängt von den jeweiligen Schadstoffemissionen ab. Die Aufkleber für die Windschutzscheibe gibt es ab sechs Euro bei Prüforganisationen und vielen Kfz-Werkstätten.
Die Düsseldorfer Innenstadt wurde am 15. Februar 2009 zur Umweltzone erklärt. Betroffen ist das Gebiet innerhalb des so genannten Lastrings. Die Umweltzone ist 13,8 Quadratkilometer groß, etwa 157.000 Menschen wohnen dort.
Knapp 265.000 Plaketten wurden in Düsseldorf ausgegeben. Etwa 5000 Autos davon haben eine rote Plakette, 28.000 eine gelbe und 232.000 eine grüne. Die Umweltzone ist ein Bestandteil des Luftreinhalteplans für Düsseldorf.
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