Aus diesem brennenden Bus in Österreich auf der Tauernautobahn wurden am Samstag alle
Düsseldorfer und Ratinger Schüler unverletzt gerettet.
Die Schüler und ihre Lehrer vom Heinrich-Hertz-Berufskolleg setzten ihre Klassenfahrt fort und fuhren am Sonntag wie geplant die Skihänge hinunter.
Am Samstag gegen 7.15 Uhr war der Bus auf der Tauernautobahn (A10) bei Eben (Pongau) in Brand geraten. Kurz bevor das Feuer den Doppeldecker-Bus komplett zerstörte, konnten sich alle Insassen aus dem Fahrzeug retten
"Auf einmal hat der Bus gerüttelt und hinten stand alles in Flammen", sagte Kevin Motzkus gegenüber dem österreichischen TV-Sender ORF.
Schulleiter Lothar Juppen rief am Sonntagmittag in Österreich an. „Sie versicherten mir, dass alle wohlauf sind und die Ski-Freizeit normal stattfinden kann”, berichtet er.
Der Fahrer brachte den Bus kurz vor dem Eingang eines Tunnels zum Stehen. Der Bus brannte komplett aus.
Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA weiter berichtete, verursachten die Rauchwolken einen Auffahrunfall, in den ein Auto, ein Kleinlaster und ein Lkw verwickelt waren.
Eine 52-jährige Österreicherin, die auf den Anhänger des Busses auffuhr, erlitt schwere Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.
Die deutschen Jugendlichen wurden laut APA zunächst ins nahegelegene Radstadt gebracht und dort in einer Notversorgungsstelle mit Essen versorgt.
Zwei Ersatzbusse brachten sie anschließend in ihren Urlaubsort in Kärnten.