Nach Amok-Drohung: Schüler weiter suspendiert
zuletzt aktualisiert: 12.12.2007 - 15:49Der 14-jährige Junge, der das Goethe-Gymnasium mit einer Amokdrohung am Montag lahm gelegt hatte, darf vorläufig nicht am Unterricht seiner Schule teilnehmen. Das hat die Schulleitung nach Rücksprache mit den Behörden gestern entschieden.
Die Disziplinar-Konferenz der Schule wird sich am ersten Schultaag nach den Weihnachtsferien, am 7. Januar mit dem Fall beschäftigen und über einen Schulverweis entscheiden. Rektorin Renate Glenz hatte sich dafür ausgesprochen, dass der Achtklässler die Schule wechselst auch in dessen eigenem Interesse. Das habe sie dem Vater in einem Gespräch mitgeteilt. „Der Junge steht bei uns jetzt zu sehr unter Druck“, so Glenz, die den Schüler auch an den Schulpsychologischen Dienst vermittelt hat. Ein Schulwechsel allein könne ihm nicht helfen, befand die Rektorin. Auch die Eltern haben keine Antwort auf die Frage, warum sich ihr Sohn zu der Amokdrohung hat hinreißen lassen.
Der 14-Jährige hatte am Wochenende einen Eintrag in eine Schüler-Internet-Plattform gestellt. Darin hatte er mit einem Amoklauf am Goethe_Gymnasium gedroht. Die Ankündigung hatte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Schule wurde geschlossen, 970 Schüler des Gymnasiums wurden vorsorglich nach Hause geschickt.
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