Die Schuhmesse GDS (Gesamtdeutsche Schuhmesse) zeigte dieses Wochenende die Modetrends für den nächsten Winter.
Hereinspaziert! Damit geht der Düsseldorfer Modezirkus dieses Jahr in seine zweite Runde.
Nach der CPD (Collection Première Düsseldorf) für Damenoberbekleidung ...
... entführte die Messegesellschaft die Fachbesucher dieses Mal in die Welt der Schuhe und Accessoires.
Hier etwa am Stand von Cinque.
Bei den Sohlen setzt Cinque auf Krepp - allerdings imitiert aus Gummi, da Krepp teuer in der Herstellung und empfindlich sei.
In der kalten Jahreszeit dominieren bei Cinque und den meisten anderen Herstellern dunkle, deckende Farben.
Hier sehen wir ein Modell von Kappa. Lila ist allerdings als Trendfarbe auf dem Rückzug und nur noch vereinzelt in den Kollektionen vertreten.
Floris van Bommel nutzt Lila etwa hauptsächlich als Hingucker, um klassischen Modellen das gewisse Etwas zu geben.
Herkömmliche, nüchterne Modelle mit kleinen aufallenden Details aufzupeppen ist ein Trend der nächsten Wintersaison. (Hier der Stand von Floris van Bommel.)
Die Schuhmode steht nächsten Winter unter dem Motto "Zurück zur Natur", wie die Deko des Stands von Replay zeigt.
Replays Schuhkollektion besticht daher, wie viele andere Kollektionen auch, vor allem durch natürliche Brauntöne. Aber auch durch Dunkelblau, das für viele Fachbesucher und Aussteller als der Ablöser von Lila als Trendfarbe gilt.
Außerdem setzt Replay auf den Peeptoe. Das heißt, dass der Schuh vorne offen ist.
Strenesse setzt aufgrund des Naturtrends auf grün.
Eine Nahaufnahme der grünen Strenesse-Schuhe.
Grasgrüne Tasche und Schuhe am Stand von Strenesse.
Dem Naturmotto entsprechend dominiert nächsten Winter beim Material Velourleder. (Ebenfalls ein Modell von Strenesse.)
Zurück zur Natur, zurück zu den Wurzeln - das heißt auch zurück zu traditionellem, folkloristischem. (Schuhe von Parginana.)
Dabei setzen die Designer vor allem auf Schnüre. Hier präsentiert Elsa Charanton vom Marketing von Pepe Jeans ein Modell aus der kommenden Kollektion.
Der ausgefallenste Trend des nächsten Winters: Stulpen. (Zwei Modelle von Pepe Jeans.)
Selbe Richtung, nur viel eleganter: Ein Modell von Lottusse.
Auch bei Joop bestechen die Schuhe durch Schnüre.
Geschnürte Stiefel von Ilse Jacobsen.
Die Stiefel in der Nahaufnahme. Auch Gummistiefel sind noch ein Thema.
Angesichts des ausklingende kalten Winters gilt: In ist, was warm hält. So hat auch der klassische Sommerschuhhersteller Converse reagiert.
Er hat seiner Kollektion etwa dicke Sohlen und wärmendes Futter verpasst.
Auch wärmendes Fell ist gerne gesehen. So wie hier bei Strenesse Blue.
Je länger, desto besser: Overknees bleiben aktuell. (Modell von Tentazione.)
Auch geknautschte Stiefel drehen nächsten Winter nochmal eine Ehrenrunde. (Modell von Fred de la Bretoniere.)
Overknees von Demand Liuchny
Weiterer Trend: Clogs. Diese sind von Joop.
Stuart Weitzmann setzt auf Glitzer.
Der Stand von Stuart Weitzmann.
Hauptsache nicht neu ausshend: Die Schuhe sollen suggerieren quasi schon abgetragen zu sein. (Modell von Tiggers.)
Rockig: Nieten sind die Schuh-Applikation für den nächsten Winter. (Modell von s.Oliver.)
In dem Messebereich Design Attack präsentieren die jungen Kreativen ihre Kreationen. Hier ist in, was bunt, schrill und anders ist.
Der Bereich steht unter dem Motto "Electric City". Hier der Stand von Hummel.
Blickfang: In der Mitte des Messebereichs steht ein Kettenkarussell, das als Laufsteg dient.
Die Models schritten nicht über den "Laufsteg", sie tanzten und feierten.
Jutta Bowe aus Flingern ("Wilde Heimat") kreierte die Kleider für die Electric-City-Modenschau.
Jutta Bowe (Mitte) mit ihren Models.
Nach einem langen Messetag kommen Besucher und Aussteller zum After Shoe Cocktail zusammen.
Auch die Models sind dabei ...
... und genießen ihren Feierabend.