Foto: RPO, Kathrin Zachary
An der japanischen Schule in Düsseldorf ist die Schweinegrippe ausgebrochen. Bis zum 19. Juni soll hier kein Unterricht stattfinden. Alle Personen, die Kontakt mit den infizierten Schülern hatten, wurden gebeten, in den nächsten Tagen zuhause zu bleiben.
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Ein Vater verlässt mit seiner Frau und seinen Töchtern die japanische Schule in Düsseldorf-Niederkassel.
46 Schüler sind infiziert. Einige hatten sich bei einer Reise nach Malta angesteckt, andere auf einer Klassenfahrt innerhalb Deutschlands.
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Alle Kontaktpersonen, Eltern, Schüler und Lehrer werden nun auf das Virus getestet. Insgesamt hat die Schule 560 Schüler.
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Karin Püllen, ist Verkäuferin an einem Obst- und Gemüsestand in der Nähe der Schule. Sie hat keine Angst vor der Schweinegrippe, desinfiziert aber vorsichtshalber jedes Mal ihre Hände nach dem Geldwechseln.
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Günter Borkert bekommt am Wochenende Besuch von seinem Bruder, der ihn bereits auf die Schweinegrippe angesprochen hat. "Ich habe mich informiert und bisher ist alles harmlos verlaufen. Wir gehen trotzdem zum Japan-Tag."
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Nachbarin Katia Pagano mit ihrer 22 Monate alten Tochter: "Natürlich mache ich mir Gedanken, aber was soll man machen. Es gibt zum Glück wirksame Medikamente."
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Niko Schweichler wohnt ebenfalls in der Nähe der Schule und bezeichnet die Aufregung um den Ausbruch der Krankheit als "Panikmache".
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Auch überregionale Medien berichten über den Ausbruch der Schweinegrippe an der Düsseldorfer Schule.