Stimmen des Tages am Sonntag: Skilanglauf-Weltcup 2005: Behle: "Es hat nichts geklappt"
zuletzt aktualisiert: 23.10.2005 - 23:18Düsseldorf (rpo). Der Skilanglauf-Weltcup 2005 in Düsseldorf wurde geprägt durch das schlechte Wetter, eine trotz der widrigen Verhältnisse gute Piste und großes Pech vor allem der deutschen Athletinnen. Auch wenn für das Team von Bundestrainer Jochen Behle in diesem Jahr kein Podestplatz heraussprang, präsentierten sich seine Langläufer zum Saisonstart bereits in guter Form.
Peter Schlickenrieder (Ex-Skilangläufer): „Die Läufer sind mit der Strecke super zufrieden. Sie sind begeistert, dass die Piste trotz der schlechten Bedingungen so schnell ist.“
August Pollen (OK-Chef; Geschäftsführer der Jever Skihalle Neuss): „Wir sind sehr glücklich darüber, dass das, was vor vier Jahren in der Skihalle Neuss als verrückte Idee entstanden ist, mittlerweile ein ganz normaler Wettkampf ist. Düsseldorf steht ganz selbstverständlich mit Orten wie Oslo, Oberstdorf und Davos im Weltcupkalender. Man kann stolz darauf sein, dass Düsseldorf mittlerweile schon nichts Besonderes mehr ist.“
Evi Sachenbacher-Stehle nach dem Teamsprint-Finale: „Da war von hinten bis vorne der Wurm drin. Wir waren eh noch gut für das, was war. Mit zwei Stürzen und einer Runde ohne Stock kann man im Sprint nicht vorne mitlaufen.“
Jochen Behle nach dem Teamsprint-Finale: „Im Großen und Ganzen müssen wir zufrieden sein. Ganz so haben wir uns die Ergebnisse zwar nicht vorgestellt, denn wir wollten aufs Podest. Die Herren haben es nur ganz knapp verpasst, und Claudia und Evi haben sich hervorragend verkauft. Vielleicht hätten sie heute sogar die Norwegerinnen schlagen können, aber da hat ja eigentlich gar nichts geklappt. Sie sind zwar gut zurückgekommen, es hat aber nicht mehr gereicht.“
Tobias Angerer: „Wir waren dran, aber auf der Zielgeraden habe ich gemerkt: Das sind reine Sprinter, die haben gut Druck drauf. Leider hat es nicht ganz gereicht.“
Jens Filbrich: „Wir müssen hier eine Anzahl an Runden kurz hintereinander laufen. Wir als Distanzläufer verkraften das hohe Tempo besser als die reinen Sprinter.“
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





