Foto: RP
Fritz Schramma (CDU), Oberbürgermeister Köln: „Ein Regio-Gipfel ist sehr zu begrüßen. Er war unter OB Erwin angedacht, ist aber nie realisiert worden. Wichtig ist, dass alle Städte, die teilnehmen, sich auf gleicher Augenhöhe begegnen. Die Treffen sollten auch reihum in den teilnehmenden Städten stattfinden. Neben gemeinsamem Marketing wären für uns auch Kooperationen im Verwaltungs- und kulturellen Bereich interessant.“
Foto: RP
Herbert Napp (CDU), Bürgermeister Neuss: „Die Idee ist richtig und wichtig. Wir kooperieren ja mit Düsseldorf bereits auf zwei sehr wichtigen Gebieten: Hafen und Datenverarbeitung. Wenn man solche Treffen gut vorbereitet, kann man gemeinsam eine Menge bewegen. Das steht und fällt aber mit der Vorbereitung. Standort-Marketing, wirtschaftlich, aber auch kulturell, eignet sich besonders für die Zusammenarbeit.“
Foto: RP
Adolf Sauerland (CDU), Oberbürgermeister Duisburg: „Das ist ganz in meinem Sinne. Bei den World Games etwa, bisher ein Projekt von Duisburg und Düsseldorf, können sich auch andere Kommunen beteiligen. Zudem sollte man die halbjährliche gemeinsame Verwaltungsvorstandskonferenz wieder aufnehmen. Wir sehen uns als Scharnier zwischen Rheinland und Ruhrgebiet - eine Region mit elf Millionen Einwohnern.“
Foto: RP
Gregor Kathstede (CDU), Oberbürgermeister Krefeld: „Die Idee ist hervorragend. Wir haben es in den vergangenen Jahren vergeblich mit Düsseldorf versucht. Denn die Zukunft liegt nicht im Einzelkampf, sondern im Gemeinsamen. Es darf aber keinen Hegemonialanspruch geben. Der Rhein ist als Erkennungszeichen für unsere Region ideal für die Vermarktung im Ausland. Weitere Kooperationen sind in der Verwaltung denkbar.“
Foto: RP
Norbert Bude (SPD), Oberbürgermeister Mönchengladbach: „Wir haben am Niederrhein bereits so ein Gipfel-Treffen. Ich finde es sehr positiv, dass Düsseldorf sich weiter öffnen möchte. Ich habe als Vorsitzender des NRW-Städtetags Dirk Elbers gratuliert und ihm angeboten, schnell Kontakt aufzunehmen. Wir kooperieren ja beim Flughafen. Ich wünsche mir auch bilaterale Gespräche, das eine schließt das andere aber nicht aus.
Foto: RP
Harald Birkenkamp (Bürger-Union), Bürgermeister Ratingen: „Ich finde die Idee großartig und bin auf alle Fälle dabei. Es gibt viele Berührungspunkte zwischen Düsseldorf und Ratingen. Wir dürfen uns nicht als Konkurrenz sehen, die übrigens auch das Geschäft belebt, sondern sitzen beim Werben um Investoren als Region in einem Boot. Das hat das Beispiel Vodafone gezeigt: Letztlich profitieren wir beide davon.“