Stadtteil-Kultur: Sommerloch-Kabarett zieht durch die Stadt
VON JENNIFER TÖPPERWEIN - zuletzt aktualisiert: 27.06.2005 - 12:44Düsseldorf (dto). Das sprichwörtliche Sommerloch ist bei der siebten Kabarett-Veranstaltung des Fördervereins "Himmel und Ähd" in der traditionell aufführungsfreien Zeit wieder einmal Programm. Erneut wird vom ersten Juli bis zum 26. August ein klassisches und politisches Angebot mit Comedy, Musik und Kindertheater gezeigt . Doch etwas ist dieses Jahr neu: Die Kultur zieht in verschiedene Stadtteile.
Dieses Vorgehen, in verscheidenen Stadteilen zu spielen, ist Erfolg versprechend. "Wenn man den Leuten Theater vor Ort anbietet, ist die Hütte auch voll", fasst Manes Meckenstock, Vorsitzender des Vereins und Kabarettist, die Erfahrungen der letzten Jahre zusammen. Dieses Jahr gebe es sogar sechs verschiedene Spielstätten, welche die 17 Veranstaltungen präsentieren.
Das erste Mal ist auch die Kö Galerie dabei. "Noch haben wir zwar keine feste Bühne, aber die Südmall kann trotzdem 250 Personen fassen", erklärt Centermanager Hans Meijers, "im September soll dann aber auch das Lichtburgstudio ausgebaut sein." Dadurch entstehe eine weitere zentrale Theater- und Kinostätte.
"Viele Bühnen ziehen jetzt schon nach und bieten ein Programm für den Sommer an", erzählt Meckenstock, "das ist gut, denn wir brauchen diese Vielfalt an Kultur." So bekämen auch eher unbekannte Künstler eine Chance aufzutreten. Der Kabarettist gibt seinen Tipp für das Sommerloch-Kabarett ab: "‚Kay Ray’ ist das schrillste, schwulste und glamouröste, was Deutschland zur Zeit zu bieten hat." Stefan Zyrus von "Himmel und Ähd" ergänzt: "Auch ‚Eure Mütter’ machen comedymäßig viel Spaß. Und Arno Markgrafs Programm ist mit viel Liebe und Originalität gemacht."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





