Mit der Liveshow am 14. Mai setzte Düsseldorf neue Maßstäbe für den Eurovision Song Contest und für Veranstaltungen in Europa. Besonders die 60 mal 18 Meter hohe Leinwand sowie der Greenroom, der direkt hinter der Leinwand gebaut wurde, imponierten den Zuschauern.
Am Finalabend feierten nicht nur die Fans in der Arena eine riesige Party.
Die Halle, wie sie für den Song Contest in Düsseldorf zu Verfügung stand, gebe es in dieser Form nirgendwo in Europa, betonte der NDR-Chef Lutz Marmor.
Aber nicht nur mit der ausgezeichnten Location hob sich Düsseldorf als Austragungsort hervor. Eine Mischung aus vielfältigem Musik- und Kultur-Programm, Infrastruktur, Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten machte die Stadt für die 43 teilnehmenden Länder und Besucher attraktiv.
Wichtig war auch ein umfassendes Sicherheitskonzept. Nach zwei Wochen Dauereinsatz zieht die Polizei Düsseldorf am Sonntag, 15. Mai, eine positie Bilanz. "Wir waren gut auf das internationale Großereignis und auf die hohen Besucherzahlen vorbereitet", sagt Jochen Schütt, Pressesprecher.
An jeder Ecke der Stadt war zu spüren, dass Düsseldorf Austragungsort des Song Contests war. Geschäftsleute und Wirte hatten sich besondere Aktionen zum ESC einfallen lassen wie beispielsweise das "Lena-Jedeck", bestehend aus einem Alt und einem Schnaps.
Besonders bei den zahlreichen Parties konnte die Landeshauptstadt punkten. So verwandelte sich nicht nur das Quartier Boheme auf der Ratinger Straße für zwei Wochen in einen Euroclub, zahlreiche Clubs und Kneipen luden am Finalabend auch zum Public Viewing ein, wie beispielsweise das Szene- und Party-Portal der Rheinischen Post in die Nachtresidenz.
Die Gäste, die zum Song Contest nach Düsseldorf reisten, schätzten aber auch Düsseldorf als Modestadt. In keiner anderen Stadt in Deutschlands sind so viele Luxus-Marken versammelt wie auf der Kö.
Rund 500 Ehrenamtliche Helfer unterstützten ab dem 29. April alles rund um den Song Contest. Sie betreuten die Delegationen aus 43 Ländern, andere versorgten die 2500 akkreditierten Journalisten im Pressezentrum, wiederum andere kümmern sich um Zuschauer und Touristen.
Dafür gibt es für die Landeshauptstadt einen Daumen hoch von den Besuchern.