Wahlniederlagen aufarbeiten: SPD-Chefin: „Debatten um Personal schaden uns”
VON JÖRN TÜFFERS - zuletzt aktualisiert: 13.12.2009 - 20:06Düsseldorf (RPO). Mit Hilfe einer Zukunftskommission will die SPD die Serie der Wahlniederlagen aufarbeiten. Das Ziel: Bei den nächsten Wahlen will die Düsseldorfer SPD wieder mehrheitsfähig werden. Zwar habe sich die bundespolitische Stimmungslage negativ auf die Ergebnisse der Sozialdemokraten in Düsseldorf ausgewirkt, schreibt die Vorsitzende Karin Kortmann in einem Brief an die Mitglieder.
Aber sie räumt auch eigene Fehler ein: „Mangelnde Geschlossenheit zwischen Gremien, öffentlich geführte Personaldebatten und zum Teil ein unklares Erscheinungsbild lassen bei Wählern nicht Vertrauen, sondern Unsicherheit und Verdruss uns gegenüber wachsen.” Dies müsse sich ändern.
Einen ersten Schritt zu einem neuen Erscheinungsbild will die SPD an diesem Mittwoch machen. Vertreter aller Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften treffen sich im SPD-Parteihaus an der Kavalleriestraße, um sich über Arbeitsgruppen, Perspektiven und Zeitplan zu einigen. Wobei die Zeit drängt die Landtagswahl ist bereits im kommenden Mai.
Trotz Weihnachtspause sollen daher erste Ergebnisse am 6. Februar beim Parteitag vorgestellt werden. „Es geht um eine Erneuerung, die unsere Stärken bündelt und unsere Schwächen behebt”, schreibt Karin Kortmann weiter. Die Voraussetzungen dafür seien gut. Die SPD steige wieder in der Gunst der Wähler. Und auch die Düsseldorfer SPD habe in diesem Jahr knapp 200 neue Mitglieder gewonnen
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