Zahlreiche prominente Gäste und Künstler: Spendenrekord bei Unesco-Gala
zuletzt aktualisiert: 09.11.2003 - 14:00Düsseldorf (dto). Stars und Sternchen schwebten im Blitzlichtgewitter über den roten Teppich. Zur Unesco-Gala für "Kinder in Not" kam am Samstagabend wieder ein enormes Aufgebot an Prominenz, darunter Sir Peter Ustinov, US-Schauspieler Val Kilmer, Rockröhre Bonnie Tyler, Jenny Elvers und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa. Formel Eins-Fahrer Michael Schumacher ließ mit seinem von Manager Willi Weber überbrachten Scheck über eine Million Euro die UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven schon kurz nach Beginn des Geldsegens strahlen. Am Ende standen insgesamt 2,1 Millionen Euro zu Buche. Ein Rekord.
Am Samstagabend verwandelte sich das Swissotel für 1400 Gäste in eine Bühne der Unesco-Benefizgala zu Gunsten von Kindern in Not. Zahlreiche Gäste verliehen der Gala zu ihrem Glanz und zu einer Rekord-Spendensumme von 2,1 Millionen Euro. So reiste US-Amerikaner Val Kilmer mit einem 100.000 Dollar-Scheck an. Der Schauspieler, den viele wegen seine buschigen Bartes nicht erkannt hatten, war extra aus Marokko angereist, wo er den Film "Alexander" dreht.
Zu den Gästen gehörten ebenso Oscar- Preisträger Sir Peter Ustinov, Friedensnobelpreisträger Lech Walesa und der kroatische Staatspräsident Stjepan Mesic. Aber auch Boxer Vladimir Klitschko, Jutta Speidel, Busenwunder Dolly Buster, Rudolf Scharping, Jean Pütz und andere Namen aus Showbiz, Politik und Sport mischten sich unter die Gästeschar.
Durch den Abend führten Désirée Nosbusch und Entertainer Jörg Knör. Robin Gibb (Ex-"Bee Gees"), Rockröhre Bonnie Tyler sowie "Superstar" Juliette Schoppmann ernteten stürmischen Applaus für ihre Gesangsauftritte. Fernsehmoderator Alfred Biolek kam bei der zum Programm gehörenden Versteigerung unter den Hammer - eine Kochstunde mit ihm brachte 5.500 Euro. Der eigentliche Schirmherr, Oscar-Preisträger Ben Kingsley konnte in London nicht landen und schaffte es deshalb nicht zur Gala.
Spenden, Versteigerungsaktion sowie die Verlosung zahlreicher Preise sorgten für den hohen Spendenbetrag. Unesco-Botschafterin Ute-Henriette Ohoven war glücklich über diese Summe. "Ich bin stolz und glücklich. Mit diesem Geld kann tausenden von Kindern geholfen werden", sagte Ohoven. "Die Kinder sind die Leidtragenden von Krieg und Terror, mit dem Geld investieren wir unter anderem in ihre Bildung, denn Bildung ist das wichtigste, um sie vor Ausbeutung, Prostitution und Fanatismus zu bewahren."
Von BIRGIT KRANZUSCH
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