Diskussion, ob Mischung stimmt: Sportevents ohne Konzept?
VON JÖRN TÜFFERS - zuletzt aktualisiert: 19.04.2007 - 08:11Düsseldorf (RPO). Stimmt die Mischung zwischen reinen Sportveranstaltungen und Sport-Events wie DTM-Präsentation in Düsseldorf noch? Um diese Frage entbrannte gestern im Sportausschuss eine Debatte. Die SPD jedenfalls kann in dem Veranstaltungsreigen, den die städtische Tochter Düsseldorf Marketing & Tourismus organisiert, weder Konzept noch eine strategische Ausrichtung erkennen.
Das sieht die FDP auch so. Monika Lehmhaus vermisste in der Präsentation von DMT-Geschäftsführerin Christina Begale gestern ein klares Ziel, wohin die Stadt mit ihren Sportveranstaltungen wolle. Sie könne auch keine Prioritäten erkennen, so die FDP-Politikerin.
Kritik gab’s auch von den Grünen. Beispiel DTM. Nach Ansicht von Günter Karen-Jungen sei es der falsche Weg, dass OB Joachim Erwin prüfen lasse, ob die Landeshauptstadt einen geeigneten Rennkurs für Tourenwagen bauen kann. Es müsse anders herum sein: Die Politik müsse Erwin und seine Verwaltung beauftragen, ob es dafür eine Möglichkeit gibt - wenn denn ein Rennen überhaupt gewünscht wird. „Ich habe keine Lust, dass wir als Politik ständig hinterherrudern müssen“, sagte Karen-Jungen.
Christina Begale versicherte, dass die Mischung aus reinen Sportveranstaltungen wie beispielsweise Marathon und Leichtathletik und den Events stimme. Die Zuschauerzahlen gerade bei der DTM-Präsentation seien der beste Beweis. Dies werde sich Ende Oktober wiederholen, wenn der Skilanglauf-Zirkus wieder an den Rhein komme. Düsseldorf werde als Sportstadt beachtet, so Begale. 2008 findet im ISS Dome ein Volleyball-Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele statt.
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