FDP fordert: "Sportstätten zu Treffs ausbauen"
zuletzt aktualisiert: 28.06.2008Düsseldorf (RPO). Die Liberalen möchten große Sportanlagen so umfunktionieren, dass sie sowohl für Kleinkinder als auch für Jugendliche, Eltern und Senioren zu nutzen sind. Einzelheiten stellte Ratsfrau Monika Lehmhaus am Freitag vor, die es „schade“ findet, dass jedes Lebensalter eigene, abgeschottete Angebote vorfindet.
„Für die Kleinen die Spielplätze, für die Jugendlichen und Jüngeren den Sportverein, für die Senioren die Clubs“, sagt Lehmhaus, die selbst gern Sport treibt. Sie will lieber die bestehenden großen Bezirkssportanlagen teilweise umnutzen. Etwa so: Ein Fußballfeld bleibt, das zweite wird in viele kleine Felder unterteilt, auf denen Federball und anderer Ballsport je nach Bedarf gespielt werden kann. Eine Laufbahn bleibt, eine zweite wird zur Boulebahn umgewidmet, ein Schachspiel-Feld und ein Kneipp-Tretbad seien denkbar. Ein Sandbereich mit Spielpunkten für die Kleinen und ein attraktiver Treffpunkt für Jugendliche sollten zudem dazugehören. Lehmhaus: „Wir stellen uns Anlagen vor, die spontan genutzt werden können – auch von den vielen Breitensportlern, die sich nicht im Verein organisieren wollen oder können.“
Wenn Vater und Sohn am Abend ein bisschen Basketball spielen gehen möchten, müsse dies doch möglich sein, Vorbild: USA. Vorbilder gibt es inzwischen aber auch in anderen deutschen Kommunen, etwa in Bad Hersfeld. Dort ist mit dem Jahn-Park eine große Spiel- und Sportstätte entstanden, die von der gesamten Nachbarschaft angenommen wurde. Die FDP will das Konzept im September im Sportausschuss vorstellen, hofft auf politische Mehrheiten und Interesse, auch bei den großen Vereinen: Eine Bezirkssport- und eine Vereinslage sollen zunächst als Pilotprojekte gefunden werden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





