Theodor-Heuss-Brücke: Stau: Feuerwehr muss zu Unfallstelle laufen
zuletzt aktualisiert: 09.09.2010 - 11:44Ein Verkehrsunfall auf der Theodor-Heuss-Brücke hat am Donnerstagmorgen für ein regelrechtes Verkehrschaos gesorgt. Für die Rettungskräfte gab es kein Durchkommen. Feuerwehr und Notarzt mussten sich zu Fuß zur Unfallstelle vorarbeiten.
Eine 35-jährige Düsseldorferin war mit ihrer Limousine gegen 9.12 Uhr aus ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke gefahren. Die Leitstelle der Feuerwehr schickte umgehend einen Rettungswagen und ein Löschzug zur Unfallstelle. Auf der Brückenrampe touchierte der Rettungswagen jedoch den Spiegel eines Lastwagens. Wenige Meter später war die Fahrt komplett beendet.
Für die im Stau stehenden Autofahrer gab es wegen der unzureichenden Platzverhältnisse keine Chance, den Rettungskräften eine Gasse zu bilden. Daraufhin mussten die Rettungsassistenten mit der schweren Ausrüstung rund 500 Meter zu Fuß zur Einsatzstelle laufen.
Für das Löschfahrzeug war die Fahrt bereits 100 Meter zuvor beendet. Die Besatzung forderte umgehend einen neuen Rettungswagen an, der entgegen der Fahrtrichtung zur Unfallstelle fuhr. Anschließend liefen die Feuerwehrmänner die 600 Meter, um Hilfe zu leisten.
An der Einsatzstelle angekommen kümmerten sich die Retter um die leicht verletzte Fahrerin, bis der zusätzliche Rettungswagen eintraf. Dieser brachte die Frau zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Ein zusätzlich alarmierter Löschzug brachte, ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung, Bindemittel und Besen zur Einsatzstelle. Die ausgelaufenen Öle und Betriebsmittel des Wagens wurden abgestreut und die Trümmer geborgen.
Nachdem ein Abschleppwagen den schrottreifen Wagen abgeholt hatte, konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







