Ein Jahr nach Kyrill: Sturmschäden großteils beseitigt
zuletzt aktualisiert: 16.01.2008 - 14:02Die Sturmschäden im Düsseldorfer Stadtgebiet sind ein Jahr nach Sturm Kyrill am 18. Januar 2007 weitgehend behoben. Im Frühjahr finden noch Aufforstungen im Stadtwald statt. Auch im übrigen öffentlichen Grün, in Parks, auf Friedhöfen und entlang der Straßen sind die Aufräumarbeiten abgeschlossen. Diese Bilanz zieht das Gartenamt der Landeshauptstadt.
Binnen eines Jahres konnte im Forst das gesamte Sturmholz aufgearbeitet und verkauft werden. Es fielen dabei in einer Nacht zusätzlich 5.000 Festmeter Holz, das entspricht dem normalen Durchforstungspensum für ein ganzes Jahr. Die Kosten für Mindererlöse durch Holzentwertung, Freiräumen und Reparatur von Wegen sowie durch Wiederaufforstungen summieren sich auf 330.000 Euro.
Besonders im Kalkumer Forst, im Aaper Wald und im Garather Forst hatte der Sturm zugeschlagen. Die Forstbehörde Mettmann hatte aus Sicherheitsgründen ein Betretungsverbot ausgesprochen. Waldwege und Wildpark wurden Ende Januar wieder für die Besucher freigegeben.
Auch auf den Friedhöfen sind die Schäden durch Kyrill mittlerweile beseitigt. An einigen Stellen stehen noch letzte Ersatzpflanzungen für umgestürzte Bäume an. Die Kosten für die Instandsetzungen belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Am schwersten Betroffen war der Friedhof in Angermund. Dort waren 28 Bäume umgestürzt. Er musste als einziger städtischer Friedhof aufgrund der schweren Schäden gesperrt werden. Die Friedhöfe im Norden und Osten des Stadtgebietes waren insgesamt schwerer betroffen als der Süden.
Vor allem Altbäume fielen dem Orkan in den Parkanlagen zum Opfer. Der Schlosspark Benrath und der Park Lantz sowie einige Spazierwege mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Im Park Lantz waren zum Beispiel 20 alte Bäume umgestürzt, auch in Benrath traf es viele Altbäume. Im Nordpark stürzte ein alter Ahorn an der Wasserachse, auch die Zedern im Zederngarten waren betroffen. Im Floragarten hatte der Sturm einen uralten Ahorn entwurzelt.
Bei den Straßenbäumen fiel der Schaden eher gering aus. Beispiele für umgestürzte Straßenbäume: vier Kastanien auf der Altenbergstraße, zwei auf der Cecilienallee. Die Zufahrt zur Fähre in Zons war zeitweise gesperrt, dort waren zehn Bäume umgestürzt. Für Aufräumarbeiten und Nachpflanzungen in Parks und an Straßen durch externe Unternehmen wandte das Gartenamt 140.000 Euro auf.
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