Interview mit Miriam Lahnstein von "Verbotene Liebe": "Tanja ist und bleibt böse"
VON INA LAUER - zuletzt aktualisiert: 20.12.2007 - 17:45Das Böse ist zurückgekehrt. Lange Zeit war Miriam Lahnstein in ihrer Rolle als Tanja von Anstetten für tot erklärt worden, obwohl sie im Verborgenen längst wieder Intrigen sponn. Doch nun ist die Düsseldorferin wieder in die Serie "Verbotene Liebe" zurückgekehrt. Nach einem knackig kalten Außendreh der ARD-Serie am Donnerstag auf dem Friedensplätzchen in Düsseldorf hat sich Miriam Lahnstein Zeit für ein Interview mit RP ONLINE genommen.
RP ONLINE: Frau Lahnstein, Sie sind seit einigen Wochen aus ihrer Babypause zurückgekehrt und sind seit Anfang Dezember wieder für die Fans in Verbotene Liebe zu sehen. Eine Frage, die wohl die meisten Fans interessiert: Bleibt ihre Rollenfigur Tanja von Anstetten böse?
Miriam Lahnstein: Ja. Ich hatte auch einmal angeregt, dass Tanja eine etwas herzlichere Seite bekommt und mehr Gefühle zeigt. Gerade jetzt, wo Tanja Mutter ist. Doch das wollten die Produzenten nicht. Tanja von Anstetten ist und bleibt böse.
Gefällt Ihnen denn die Rolle der ewig bösen Intrigantin oder würden Sie auch gerne mal eine liebere Rolle spielen?
Miriam Lahnstein: Nein, meine Rolle ist toll. Würde sich die Rolle der Tanja komplett verändern, dann hätte ich auch keine Lust mehr dazu. Ich würde eher aussteigen, als eine ganz andere Tanja zu spielen. Eine nettere Rolle würde ich zwar spielen, aber dann in einer anderen Serie. Tanja ist eben Tanja.
Sind Sie denn neidisch auf andere Serienrollen, die vielleicht Dinge tun, die Sie in Ihrer Rolle nicht spielen können?
Miriam Lahnstein: Nein, ich finde, Tanja von Anstetten ist die beste Serienrolle. Ich würde nicht tauschen. Die Geschichten um sie werden nie langweilig. Warum sollte ich tauschen?
Sie sind zweifache Mutter. Sehen Sie zwischen sich und Tanja Ähnlichkeiten als Mutter?
Miriam Lahnstein: Nein, ich denke, wir sind grundverschieden. Ich kann mir meine Rollenfigur zum Beispiel nicht mit ihrem Sohn Hannes auf dem Spielplatz vorstellen. Ich gehe mit meinen Kindern ganz oft raus. Ich bin eine ganz andere Mutter als Tanja.
Ihr Sohn ist zwei Jahre, ihre Tochter gerade einmal sieben Monate alt. Klappt es denn bei Ihnen mit zwei kleinen Kindern und dem Vollzeitjob bei Verbotene Liebe?
Miriam Lahnstein: Ich bin im Oktober wieder bei Verbotene Liebe eingestiegen und zwar unter der Bedingung, dass ich nur zwei Drehtage pro Woche habe, um mich die verbleibende Zeit um meine Kinder kümmern zu können. Ab nächstem Jahr steige ich wieder voll sein.
Und wie regeln Sie das dann mit Kindern und Job?
Miriam Lahnstein: Ich werde von meiner Familie großartig unterstützt. Meine Schwiegermutter und meine Schwester wechseln sich mit dem Aufpassen ab. Außerdem habe ich eine ganz liebe Tagesmutter, die sich im nächsten Jahr verstärkt um die beiden kümmern wird.
Was wünschen Sie sich denn für Tanja Anstetten im nächsten Jahr?
Miriam Lahnstein: Ich würde mich freuen, wenn das Kind bei ihr in der Serie bleibt. Da ich selbst Mutter bin, wünsche ich mir, die Mutterrolle der Tanja weiterspielen zu können.
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