Geisterfahrt mit Fahrgästen: Taxifahrer wendet auf Autobahn
zuletzt aktualisiert: 29.06.2007 - 12:37 In den frühen Morgenstunden ist ein 56-jähriger Taxifahrer als Geisterfahrer auf der A 44 unterwegs gewesen. Im Flughafentunnel konnte ein Lkw-Fahrer dem entgegenkommenden Taxi gerade noch ausweichen. Mehrere Fahrgäste saßen im Wagen.
Wie die Polizei berichtet, nahm der 56-jährige Taxifahrer gegen 2.20 Uhr Fahrgäste mit dem Ziel Lichtenbroich auf. Irrtümlich fuhr er auf die Autobahn und bemerkte dann, dass Lichtenbroich besser und schneller über innerstädtische Straßen zu erreichen wäre.
Ohne zu realisieren, dass er sich bereits auf einem Teilstück des Autobahnzubringers befindet, wendete er sein Fahrzeug kurzerhand. Dadurch befuhr er den Autobahntunnel Düsseldorf Flughafen Richtungsfahrbahn Mönchengladbach in die falsche Richtung. Ein entgegenkommender Lkw-Fahrer machte ihn mit der Lichthupe auf sein Fehlverhalten aufmerksam.
Noch vor dem Lkw zog er auf den Standstreifen. Dort wartete er das Passieren des Fahrzeugs ab. Der Lkw-Fahrer musste dem Taxi ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Der 32-Jährige aus Bochum alarmierte die Polizei und konnte im Rückspiegel beobachten, wie der Taxifahrer sein Fahrzeug über alle drei Fahrstreifen in die richtige Richtung wendete. An der Anschlussstelle Stockum verließ der Falschfahrer die Autobahn.
Kurze Zeit später konnte der 56-Jährige auf der Unterrather Straße durch Polizeibeamte gestellt werden. Seine Fahrgäste hatten in der Zwischenzeit das Taxi verlassen. Personenbeförderungs- und Führerschein wurden durch die Polizei sichergestellt. Den 56-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
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